Bau- und Logistikbranche vor Pleitewelle

Alle energieintensiven Wirtschaftszweige, denen es ohnehin schlecht geht, werden durch die Energiepreise gestresst. Es sind ja nicht nur Diesel und Benzin, die teurer wurden, auch Kohle, Heizöl und Gas haben angezogen.

Viele abgeschlossene Verträge laufen mit Angebotspreisen vom vergangenen Jahr, obwohl die Kosten für die Leistungserbringung deutlich gestiegen sind.

Das Bauwesen incl. der Herstellung von Baumaterialien macht wegen der hohen Gewichte der Baumaterialien und der energieintensiven Herstellungsprozesse – zum Beispiel Zement – knapp 30 % des deutschen Endenergieverbrauchs aus, die Logistik und der öffentliche Personenverkehr etwas weniger. Daran sieht man die Betroffenheit. Gerade hat die traditionsreiche Spedition Betz die Hufe hoch gemacht. Weitere werden folgen.

Selbst bei denjenigen, welche die Schwierigkeiten durchstehen, werden die Gewinne auf niedrigstes Niveau fallen. Weitere Wirtschaftszweige werden durch die Energiekosten ebenfalls unter Druck kommen, vor allem die Chemie, Teile der Lebensmittelindustrie und des Maschinenbaus.

Die sich ausbreitende Inflation wird Krankenhäuser, kommunale Haushalte, Pflegeeinrichtungen usw. auch über Lohnerhöhungen unter Druck setzen. Alles was wir 2022/23 gesehen haben, wird sich wiederholen.

Wo die Wirtschaftsweisen noch ein Nullwachstum herprognostizieren? Vermutlich dank des ausufernden Staatssektors? Wenn sich Ministerien Briefe schreiben geht das in das BIP ein.

Auf das Thema Bundesregierung und Krise möcht ich gar nicht erst eingehen. Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende Klingbeil und Merz; Am Hormus machen die Mullahs mit ihren Seeminen Terz.