Die Geschichte der Gehirnwäsche
Es ist sicher kein Zufall, daß die Autorin sich von der kalten Mode der Viereckszeit absetzt und in einer Romantikkulisse erzählt. Ihr Name bleibt uns verborgen, sie will wohl keinen Besuch von unseren Demokraten bekommen.
Warum sind Universitäten und Medien so links? Warum werden konservative und rechte Positionen immer weiter systematisch unterbunden? Und warum wirkt inzwischen fast jede gesellschaftliche Debatte wie ein Kulturkampf? Um diese Fragen überhaupt beantworten zu können, muss man sich die Entwicklung des Marxismus im 20. Jahrhundert anschauen. Denn Gramsci war einer der ersten marxistischen Denker, der erkannte, dass der Kommunismus im Westen nicht an den ökonomischen Verhältnissen scheiterte, sondern an der kulturellen Hegemonie der westlichen Gesellschaften. Seine Antwort darauf war eine Strategie, die darauf abzielte, die prägenden kulturellen Institutionen einer Gesellschaft langfristig zu beeinflussen, um sie bereits im Vorhinein für die Revolution aufzuweichen. Hier liegen die geistigen Wurzeln für viele Bewegungen wie etwa die 68er-Studentenproteste, bei denen Rudi Dutschke später mit seinem „langen Marsch durch die Institutionen“ anknüpfte. In diesem Video wird deshalb ein weiter Überblick über Gramscis Konzept der kulturellen Hegemonie, den Einfluss der Frankfurter Schule und insbesondere Herbert Marcuse, der die Brücke zur Identitätspolitik schlug. gegeben.
Ich möchte noch auf etwas hinweisen: Bereits Kurt Hiller hatte noch vor Gramsci mit dem Bändchen „Logokratie oder ein Weltbund des Geistes“ die kulturelle Hegemonie beschrieben. Das Bauhaus und der „Rat geistiger Arbeiter“ waren Vorboten der Kulturrevolution. Bereits Kurt Hiller hatte 1921 noch vor Gramsci mit dem Bändchen „Logokratie oder ein Weltbund des Geistes“ die kulturelle Hegemonie beschrieben. Das Bauhaus und der Rat geistiger Arbeiter waren Vorboten der Zurückdrängung des traditionellen Marxismus mit seinem Basis-Überbau-Dogma.
