Importe werden teurer
Der deutsche Export profitiert im Moment vom schwachen Euro. Die andere Seite der Medaille ist, daß Importe sich verteuern, was die Inflation anheizt. Auch gegenüber kleineren Ländern wertete der Euro ab. Hier einige Daten zum Wertverlust des Euro gegenüber Schwachwährungen im Verlauf der letzten 12 Monate:
Liberianischer Dollar minus 10 %
Fidschi-Dollar minus 5,8 %
Afghani minus 6,2 %
Russischer Rubel minus 2,8 %
Usbekischer Som minus 5,4 %
Auch gegenüber wichtigeren Währungen wertete der Euro ab:
US-Dollar minus 3,5 %
Britisches Pfund minus 4 %
Brasilianischer Real minus 9,4 %
Australischer Dollar minus 10,4 %
Chinesischer Renminbi minus 9,6 %
Kanadischer Dollar minus 3,4 %
Ungarischer Forint minus 6,1 %
Norwegische Krone minus 9,8 %
Selbst die Taliban haben scheinbar mehr Ordnung in ihren Finanzen als Frau Lagarde.
Auf einen Fakt möchte ich hinweisen: Das Byzantinische Reich verlor Syrien an die Araber, weil es wirtschaftlich runtergewirtschaftet war und ein Hochsteuerland. Die Einwohnerchen hatten keine Lust mehr auf Byzanz.

Der EUR entspricht gemäß kontinentalem politischen Willen (Mitterrand) dem Franc der Nachwendezeit.
Für seine Uran- und Koboldversorgung hat Frankreich den CFA-Franc.
Das ist „La France Insoumise“, wobei sich die Nicht-Submission natürlich auf Restdeutschland bezieht, besonders die Bonner Hälfte. Deswegen ist GB auch nicht beigetreten.
NB: Die Osmanen haben Syrien aber flugs wieder eingemeindet.
Gerade bei Handelsblatt den Beitrag der Metallarbeitgeber gelesen. Seit 2018 15 Prozent weniger produziert, 42 Prozent der Unternehmen wollen Arbeitsplätze abbauen.
Überschrift: gesamt Metall fordert Reformen und warnt vor weiteren Stellenabbau.
1000 Standorten droht die Schließung.
Produktion nur noch im Ausland rentabel.
Und die Löhne sind in dem Zeitraum um wieviel Prozent gestiegen? Von was genau zu bezahlen?
Hätte man 1990 den Bürgern in Ost und West die Wahrheit gesagt, daß nämlich sowohl RGW als auch alliiertes Glück – kurz, der besondere Blick auf Deutschland – nun vorbei sind und die Preise und Löhne auf absehbare Zeit niedrig – also auf europäischem Niveau – gehalten werden müssen, dann wäre es vielleicht gut gegangen und man wäre vermutlich bis heute besser durch die diversen Krisen gekommen, auch ohne H4-Billiglohn und das Geheule jetzt.
Vielleicht hätte man von höherer Stelle auch nicht so massiv gegen das Land eingegriffen, mit Linksgrün und Zu-Tode-Regulieren und Industrieabbau (Verheugen).
Aber nein: Weltmacht sollte wieder gespielt werden, mit noch unzureichenderen Ressourcen als die beiden Male vorher. Und dann: Besitzstand, ein bemerkenswertes deutsches Wort, für das es kaum treffende Übersetzungen in andere Sprachen gibt.
Ich suggeriere aus Ihrem Beitrag, dass Sie meinen, die Aufgaben d3s RGW war, die DDR als Schaufenster des Sozialismus aufzubauen. Das ist falsch. Im RGW sollte eine Anpassung des Lebensstandards organisiert werden. D.h., der Trend war, den Lebensstandard in. Der DDR auf dem Niveau des Standards z.B. Bulgariens zu halten.