Rätsel um Aiwangers Tod

Der Grüne Benedikt Lux verkündete: „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“

Hubert Aiwanger – Petrus gewähre ihm einen freundlichen Empfang am Himmelstor – gehörte nicht zu den Freunden der Grünen. Er hatte sich mehrfach öffentlich gegen das Heizungsgesetz ausgesprochen und wurde deshalb bekämpft. Es war wohl ziemlich mutig von ihm den Vorhof der Hölle Berlin zu bereisen.

Nun ist er obduziert worden. Was ist die Aussage wert, daß kein Fremdverschulden bei seinem Tod gewirkt hat, wenn die Sicherheitsbehörden alle durchgrünt sind? Kann man nach einem Tag schon wissen, daß er nicht vergiftet worden ist? Der Nachweis einer Vergiftung bei einer verstorbenen Person dauert in der Regel mehrere Wochen, meistens zwischen 2 und 6 Wochen. In Einzelfällen oder bei sehr komplexen Substanzen kann das endgültige toxikologische Gutachten sogar mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Bei der Eile mit der die Behörden gemeldet haben, kann man davon ausgehen, daß große Hektik herrschte, um das Thema zu erledigen. Prof Rieck hat seine Anmerkungen zur Interessenlage unter den Gesichtspunkten der Strategeme gemacht.

Ich gehe davon aus, daß der Tod von Aiwanger genauso wie der von Barschel ein cold Case für Spekulationen und Vorwürfe bleibt.