Baupreise für Wohngebäude um 15 % gestiegen

Die Baukosteninfo der Architektenkammern war nie sehr genau, es ist ein  Orientierungswert, weshalb ich auf Stellen hinter dem Komma verzichte. Für das vierte Quartal 2021 wurde eine Steigerung von 15 % gegenüber dem Vorjahr festgestellt, wofür nicht die Löhne, sondern die Energie- und Materialkosten die Treiber waren. Insbesondere Stahl, Kupfer, Holz und Baustrom haben enorm zugelegt, Ziegel, Sand, Beton und Pflastersteine weisen geringere Kostensteigerungen auf.

Wir können davon ausgehen, daß die Neubaumieten entsprechend steigen werden und die Spreizung zwischen Bestandsmieten und Neubaumieten vermutlich größer wird. Das ist in einem Umfeld steigender Mietnebenkosten und wohl ab 2025 steigender Grundsteuern ein toxischer Mix, der das Budget vieler Durchschnittshaushalte – egal ob von Mietern oder Eigentümern – ruinieren wird. Denn die Baupreise von heute sind die Mieten von morgen.

Das nächste, wonach zur Ablenkung von den Ursachen gerufen werden wird, ist ein Mietendeckel. Bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, wie auch in der ganzen Dauer der Ostzone führten Mietendeckel  zu einer geringen Bautätigkeit, die dem Bedarf nicht hinterherkam. Zwischen 1919 und 1932 wanderten insgesamt rund 600 000 Deutsche in überseeische Länder aus, mit rund 71 Prozent blieben die Vereinigten Staaten von Amerika das Hauptziel, Argentinien, Australien, Brasilien und Kanada folgten mit erheblichem Abstand.

Die Zone verlor 1949 bis 1961 vor dem Bau der Grenzsperren rund 2,6 Millionen und 1989/90 nach dem Aufsperren des Stacheldrahts noch mal rund 600.000 Einwohner in Richtung BRD. Wir können davon ausgehen, daß sich die schon jetzt abzeichnende Auswanderung aus Deutschland infolge der Greenflation deutlich verstärken wird.

Greenflation ist nicht die einzige Ursache. Neben der Verteuerung der Lebensgrundlagen durch EEG, Emissionshandel, CO2-Besteuerung, Kraftwerksstillegungen und Taxometrie werden die Energie- und Rohstoffkosten durch den gesunkenen Außenwert des Euro, also durch die EZB-Politik der Minuszinsen und durch demokratisches Säbelrasseln an der Grenze zwischen der Ukraine und Rußland incl. der begleitenden Sanktionsdrohungen angetrieben.

Es könnte sein, daß die Spaziergänge demnächst nicht mehr wegen Kórona stattfinden werden, sondern um gegen die Energiepolitik des von Klaus Schwab aus Genf ferngesteuerten Berliner Marionettenregimes zu protestieren.

Hier noch das Gelöbnis des Bundeskanzlers vor dem Weltgericht von Klaus Schwab. Das Video habe ich nicht manipuliert und zurechtgemacht, das gibt es im Netz wirklich:

 

Grüße an den Inlandsgeheimdienst:  „Ich will, daß ihr in Panik geratet“ (Greta in Davos)