Energiekosten und Wettbewerbsfähigkeit

Wir sind erst am Anfang einer dramatischen Entwicklung. Trotzdem erkennt man bereits eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Das traditionell hohe Außenhandelsdefizit gegenüber China hat sich binnen eines Jahres deutlich erhöht:

Jan bis August 2021: minus 18,8 Mrd. €

Jan bis August 2022: minus 53,9 Mrd. €

Dasselbe trifft für Vietnam, Bangladesh, Indien und Malaysia zu. Die wachsenden Defizite mit Norwegen, Rußland, Australien, Kasachstan und Südafrika sind eine Folge der explodierenden Rohstoffpreise und müssen gesondert betrachtet werden.

Wenn die asiatischen Reiche billige russische Rohstoffe beziehen, während Deutschland die Kraftwerke abschaltet, so wird das im kommenden Jahr noch deutlich größere Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Handelsbilanz haben. Der Bundesregierung geht das offensichtlich am Hintern vorbei.

Mit oder ohne Richtlinienkompetenz ruinieren die NGOs und die von ihnen ferngesteuerte Ampel die Grundlagen des Wohlstands. Das Weiterlaufen von drei Kernkraftwerken über drei Monate ist keine adäquate Antwort auf die Krise, sondern das Zwitschern von Spatzen zum Donnern der Kanonen. Was Scholz, Habeck und Lindner im Auftrag ihrer Hintermänner betreiben ist reine Sabotage.

Hier noch eine Wertung durch die Opposition im Bundestag:

 

Eine Stellungnahme aus Thüringen:

Pressemitteilung

Erfurt, den 18.10.2022

Hoffmann: Kompromiss zur Kernkraft ist von Kurzsichtigkeit geprägt

Im Ampel-Streit um den Weiterbetrieb der Kernkraft hat Kanzler Olaf Scholz entschieden, dass alle drei Kraftwerke bis April nächsten Jahres weiterbetrieben werden.

Dazu sagt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Thüringen, Nadine Hoffmann:

„Der Streit markiert eine kurzsichtige Kraftprobe, nach der die FDP gesichtswahrend die Niederlage weglächelt, statt konsequent aus der ‚Ampel‘ auszusteigen. Derlei parteipolitische Spielchen sind dem existenziellen Thema jedoch nicht angemessen, denn es geht um den wirtschaftlichen Fortbestand Deutschlands. Schon jetzt schließen Unternehmen, weil der Produktionsstandort Deutschland zu teuer geworden ist, Privathaushalte sind an der finanziellen Belastbarkeit aufgrund der hohen Energiekosten angelangt. Sollen Arbeitsplätze, soziale Sicherheit und Wohlstand im gesellschaftlichen Gefüge erhalten bleiben, ist es unabdingbar, alle zur Verfügung stehenden Energieträger, insbesondere die regelbaren und grundlastfähigen, über 2023 hinaus zu nutzen. Ergänzend muss der Strompreis vom Gaspreis entkoppelt werden.“

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Ruinen schaffen ohne Waffen“ war einer der bissigen Kommentare des Volks zur Regierungspolitik in den 80ern. Und: „Der Letzte macht das Licht aus.“