Silbermünzen ab jetzt im Ausland kaufen

Silbermünzen sind eine Angstwährung, in die in Krisen investiert wird. Mit einem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom Freitagabend wurde die Differenzbesteuerung verboten. In Deutschland verlohnt sich nun der Kauf von Silbermünzen bei 19 % Ust. nicht mehr, aber es gibt ja Nachbarländer mit niedriger Besteuerung, z.B. die Schweiz mit 7,7 % Ust. Falls man Silber über Grenzen bewegen will, sollte man die Zollbestimmungen kennen.

Man kann nun spekulieren, warum Minister Lindner diese Maßnahme verfügt hat. Meiner Meinung nach lassen sich damit keine Mehreinnahmen erzielen, weil die etwas reichere Kundschaft auf Gold oder ins Ausland ausweichen wird. Es geht wohl um etwas anderes. In Berlin haben die Pseudoeliten Angst, daß auch die Kleinanleger in Parallelwährungen flüchten. Sie wollen möglichst viele Sparer in der kommenden Inflation im baufälligen Gefängnis des Euro oder im KZ der Lebensversicherungen gefangenhalten.

Für mich stellt sich die Frage, ob es denkbar ist, daß die Inflation in Amerika erfolgreich bekämpft wird, während sie in EU-Europa geloppiert. Bisher war es so, daß die EZB den Amerikanern beim Leitzins gefolgt ist. Ob das auch in Zukunft so sein wird, steht in den Sternen. Praktisch war es früher so, daß Lira und Franc ständig abwerteten, während die DM und der SFr relativ stabil blieben. So eine unterschiedliche Währungspolitik kann man  sich auch zwischen Dollar und Euroraum vorstellen. Sie ist für Europa zwar sehr nachteilig, aber welchem Brüsseler Journalisten bzw. Politiker wäre das angesichts von Kórona, Putin und Klima nicht völlig egal?

 

Grüße an den Inlandshgeheimdienst: „Geringer als Gold ist Silber, geringer als die Tugenden das Gold.“ (Horaz)