Die europäische Rohstoffphobie mal weltweit betrachtet

In Teilen der „westlichen Welt“ mit „unseren Werten“ investieren die Versicherungen, Pensionsfonds und ETFs nach den ESG-Regeln, die alles „Sündige“ verbieten: Fossile Brennstoffe, Tabak, Waffen usw. Dazu kommt in der EU die Taxometrie von Frau vdL, welche eine ähnliche Zielrichtung hat. Man erinnere sich an den Kampf um die Kernkraft, die nach französischen Wünschen dann doch als halal (erlaubt) eingestuft wurde.

Aber welche Auswirkungen hat dieser ESG-Zirkus? Die sündigen Sachen wie Kohle, Eisenerz, Kupfer, Tabak, Kobalt, Uran, Pistolen, Platin, Erdgas, Petroleum, Panzer, seltene Erden usw. werden ja trotz Unreinheit heimlich konsumiert. Das nominale BIP-Wachstum der Welt beträgt 2022 etwa 10,7 %. Die Rohstoffökonomien liegen alle deutlich drüber, wie folgende Tábla zeigt:

BIP nominal % ($-Basis) Inflation %
Kanada 20,8 6,9
Rußland 19,8 16,7
Australien 20,4 7,3
Iran 63,7 52,2
Saudi-Arabien 18,5 2,9
Norwegen 33,1 6,5
Südafrika 24,1 7,7
Chile 25,5 13,3
Kasachstan 15,2 19,6
Qatar 24,4 6,0
Aserbaidshan 27,9 13,8
Rep. Kongo 22,4 12,2
Namibia 16,3 7,0
Algerien 12,3 8,4
Venezuela 32,4 156,0

In Europa wird das nominale Wachstum von der Inflation aufgefressen, so auch in Germanien. In den Rohstoffstaaten bleibt – außer Venezuela und Kasachstan – etwas für die Mehrung des Wohlstands übrig. Selbst im frischgebackenen Reich der Finsternis und beim Ayatolla.

Es sieht ganz danach aus, als wenn die Predigten der Klimaapostel und die Narreteien der NGOs völlig wirkungslos verpuffen. Für den Investor ist das natürlich nicht ganz uninteressant.

 

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Die Welt will betrogen sein.“ (William Shakespeare)