Wenn Rußland Zentralasien nicht losgeworden wäre

Hätten sich die zentralasiatischen Satrapien des Sowjetzarismus 1990/91 nicht selbständig erklärt, stände Rußland kurz vor der Islamisierung. Ich zeige die Dynamik der Demografie anhand einer interessanten Einwohnertabelle (Mio. Einwohner)

195019902024
Rußland103,8147,8145,2
davon Tartaren, Baschkiren, Tschetschenen u.a. Moslems5,09,013,8
Rußland abzüglich von Moslemvölkern98,8138,8131,4
Kasachstan6,816,419,7
Aserbaidshan3,07,310,5
Tadshikistan1,65,410,5
Kirgisistan1,84,47,0
Turkmenistan1,23.86,4
Uzbekistan6,420,835,6
Súmme Moslems24,847,1103,5

Es gibt einige Unschärfen. Wie die Krim und „Neurußland“ (diese Bezeichnung wurde von Lenin gewählt, Werke Bd. 3, S. 73) 2024 statistisch behandelt worden sind, weiß ich nicht. In den Moslemrepubliken, vor allem in Kasachstan, leben auch Russen, deren Zahl durch Remigration jedoch stark abgenommen hat. In Kasachstan hat sich die Zahl der Russen zwischen 1990 und 2019 von über 30 auf 15 % verringert, obwohl Kasachstan nicht solche diskriminierenden Sprachgesetze erlassen hat, wie die Ukraine. Russisch ist dorten nach wie vor Amts- und Schulsprache. Soviel zur Strategie einen Krieg mit Rußland zu umgehen. Auch wie und wo die aus der Ukraine geflüchteten Russen nun gezählt werden, ist unklar, genauso wie die Zählung der Krimtartaren. Am großen Bild ändern diese Details aber nichts.

Die Aufstellung ist natürlich interessant in bezug auf die deutsche Demografie, Man kann sich ausrechnen, wann Deutschland islamisch ist.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Kann uns zum Vaterland die Fremde werden?“ (Geh. Rath v. Goethe)