Ein Verstoß gegen das Völkerrecht
Im Aztekenreich gab es eine heidnische Sekte, die Gefangene machte, um ihnen das Herz rauszuschneiden. Man glaubte, daß die Sonne nicht aufgehen würde, wenn man ihr die noch zuckenden Herzen nicht vorzeigen würde. Eine frühe Ausprägung des Klimawahns. Damals wie heute glaubte sich die Führungsschicht in Pflichterfüllung gegenüber dem Klima gefangen.
Die Spanier unter Hernán Cortés machten dem Klimaspuk zwischen 1519 und 1521 durch eine Kombination aus militärischer Gewalt, geschickter Diplomatie und dem Ausnutzen des Hasses der Nachbarvölker gegen die Azteken ein Ende. Das Beenden der Opferrituale führte erwartungsgemäß nicht zum Ende des Sonnenaufgangs. Schlecht gelaufen für die Priesterkaste und den Kaiser Montezuma.
Natürlich war das Eindringen der Spanier und der Nachbarn in die Hauptstadt Tenochtitlan ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Aber das Völkerrecht ist meistens dazu da, um Lüge, Folter, Einkerkerung, Mord und Totschlag zu rechtfertigen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das Völkerrecht funktioniert nur so lange wie sich alle daran halten. Sobald der erste ausschert bricht alles zusammen. Was kann man tun um Änderungen zu erreichen ohne Kriege, das ist die Frage. Und diese Frage ist drängender, denn zur Zeit der Azteken gab es keine Atomwaffen im Überfluss. Jetzt riskieren wir bei jedem Streit die Zerstörung des Planeten. Solange das nicht jedem Oberen klar wird, ist es nur eine Frage der Zeit bis es mehr Krieg gibt als in der Ukraine und Gaza.
Die Menschen müssen also Mal ihre Ideologien vergessen, und sich fragen, wie wir miteinander auskommen wollen.