Ein Verstoß gegen das Völkerrecht
Im Aztekenreich gab es eine heidnische Sekte, die Gefangene machte, um ihnen das Herz rauszuschneiden. Man glaubte, daß die Sonne nicht aufgehen würde, wenn man ihr die noch zuckenden Herzen nicht vorzeigen würde. Eine frühe Ausprägung des Klimawahns. Damals wie heute glaubte sich die Führungsschicht in Pflichterfüllung gegenüber dem Klima gefangen.
Die Spanier unter Hernán Cortés machten dem Klimaspuk zwischen 1519 und 1521 durch eine Kombination aus militärischer Gewalt, geschickter Diplomatie und dem Ausnutzen des Hasses der Nachbarvölker gegen die Azteken ein Ende. Das Beenden der Opferrituale führte erwartungsgemäß nicht zum Ende des Sonnenaufgangs. Schlecht gelaufen für die Priesterkaste und den Kaiser Montezuma.
Natürlich war das Eindringen der Spanier und der Nachbarn in die Hauptstadt Tenochtitlan ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Aber das Völkerrecht ist meistens dazu da, um Lüge, Folter, Einkerkerung, Mord und Totschlag zu rechtfertigen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Das Völkerrecht funktioniert nur so lange wie sich alle daran halten. Sobald der erste ausschert bricht alles zusammen. Was kann man tun um Änderungen zu erreichen ohne Kriege, das ist die Frage. Und diese Frage ist drängender, denn zur Zeit der Azteken gab es keine Atomwaffen im Überfluss. Jetzt riskieren wir bei jedem Streit die Zerstörung des Planeten. Solange das nicht jedem Oberen klar wird, ist es nur eine Frage der Zeit bis es mehr Krieg gibt als in der Ukraine und Gaza.
Die Menschen müssen also Mal ihre Ideologien vergessen, und sich fragen, wie wir miteinander auskommen wollen.
Wer sind „die Menschen“ ?
Ohne Ideologien gibt es keine Herrschaft der Wenigen über die Vielen. Die ganze Diskussion über Autokratien, Kommunisten, Faschisten ect. ist meiner unbedeutenden Meinung nach sowieso nicht abstrakt genug. Über allem steht der Totalitarismus. Und der hat unterschiedliche Ausprägungen: bei uns „UnsereDemokratie“, in Russland Demokratur, in China Staatskommunismus und in den USA die nahezu faschistoide Anbetung des überbordenden Individualismus.
Diese unterschiedlichen Ausprägungen sind per se auch nicht das Problem. Sie werden erst dann zum Problem wenn die Wenigen die Bodenhaftung verlieren und von den Hofschranzen in vorauseilendem Gehorsam jedweder Unfug gutgeheißen wird. Für die Masse der Beherrschten kommt erst das Fressen und dann die Moral. Dieses Prinzip haben die Herrschenden*in im Westen aber nicht mehr verinnerlicht. Aus China z.B. reisen pro Jahr zwischen 100Mio und 200Mio Bürger (je nach Statistik) ins nichtkommunistische Ausland.
Und danach kommen die wieder heim! Zu den bösen bösen Kommunisten! Selbst Ai Weiwei hatte wieder Heimweh und keilt jetzt fleißig gegen die aus, die ihm Unterschlupf gewährten. Die Wahrheit ist in diesem Fall wohl eher, das der Lebensstandard in China für ihn höher sein wird als hier in Restdeutschland. Besser als in Berlin auf jeden Fall.
Schon Friedrich Nietzsche stellte frustriert fest: Der Mensch ist das einzige Tier das einen Herren braucht, um zu überleben. Soviel zum Thema Ideologie: ohne die funktioniert kaum ein Staatswesen über längere Zeit. Der entscheidende Punkt ist, das für die Vielen genug übrig bleiben muss. In einem positiv rückgekoppelten System (im systemtheoretischen oder regelungstechnischen Sinn) wie dem jetzigen Kapitalismus westlicher Prägung muss das zwangsläufig schief gehen. Paradebeispiel im Moment: USA.
Wird das nicht in Mel Gobsons Film „Apocalypse“ thematisiert?
Ein ziemlich gruseliges Werk !
Völkerrecht ist eigentlich Völkergewohnheitsrecht. Da gabt historisch längere Phasen des Kräftegleichgewichts, wo man sogar Spielregeln aufschrieb. Auch diesmal renkt es sich wieder ein – anders als gewohnt.
Völkerrecht ? Ask Alice … äääh .. Annalena …
Frau Baerbock wird uns in angenehmer Erinnerung bleiben, weil sie zumindest schick gekleidet und frisiert auftrat – im Vergleich zu Damen, denen eine Verschleierung nicht schaden würde.
Schick gekleidet und frisiert reicht aber nicht. Ein bißchen mehr Bildung sollte schon sein.