Klingbeil muß weg, dann sinkt der Benzinpreis
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Freitag: „Kein Mensch versteht, warum die Preise in Deutschland für den gleichen Sprit um 60 Cent höher sind als in Polen. Und das, obwohl beide Länder benachbarte EU-Staaten sind.“
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In Deutschland: Bei Benzin liegt der Energiesteuersatz bei 65,4 Center je Liter, bei Diesel bei 47,0 Center je Liter.
In Polen: Der Treibstoffzuschlag ist eine staatliche Abgabe, die in Polen auf die Preise für Benzin, Diesel und Erdgas (LPG/CNG) erhoben wird. 80 % der Einnahmen fließen in den Nationalen Straßenfonds und 20 % in den Eisenbahnfonds. Im Jahr 2026 stiegen die Sätze um 4 % (z. B. auf etwa 453,52 PLN pro 1000 Liter Diesel), was zu höheren Preisen an den Tankstellen führte.
Stawki opłaty paliwowej w 2026 roku (za 1000 litrów):
- Benzyny silnikowe: 210,29 zł
- Oleje napędowe (diesel): 453,52 zł
- der Umrechnungssatz € zu zł betrug heute 4,2703. Das heißt der polnische Treibstoffzuschlag für Benzin lag bei 0,049 € pro l und der für Diesel betrug 0,106 €/l.
Da haben wir den Grund für den Preisunterschied. Der Genosse Klingbeil muß dringend entsorgt werden, er verlangt für den Liter eine viel höhere Steuer als sein polnischer Kollega,
Woidke meint, daß kein Mensch versteht, warum der Kraftstoffpreis in Polen 60 Center geringer ist. Er irrt. PB-Leser verstehen mehr. Sie gehören zu den wenigen Wissenden.

Ist es nicht so, daß seit der Schröder-Administration ein großer Teil der Spritsteuern in die Rentenkasse fließt? Das wird niemals geändert werden, schon gar nicht bei demografisch sinkender Beitragsbasis.
Wie ich höre, ist die Tankplanung mittlerweile in den Disposystemen der Speditionen voll automatisiert, so wie schon seit je bei den Airlines.
Die Tankstellenpächter werden als nächste über die Wupper gehen, aber sie haben heute i.S.v. linksgrün gegen die (US-)Ölkonzerne protestiert.
Ich verstehe überhaupt nicht, wie ein Ministerpräsident mit SPD-Parteibuch so eine Frage stellen kann und damit öffentlich bezeugt, keine Ahnung von der staalich gelenkten Abzocke an der Zapfsäule in Berlin und Brandenburg zu haben. Die SPD bezeichnet sich immer wieder mal als Partei der Arbeiter, der Angestellten und der kleinen Gewerbetreibenden. Und die will als solche nicht wissen, wer die hohen Abgabensätze auf den Kraftstoff verschuldet hat, den die Pendler bezahlen, die täglich zu ihrer Existenz an der Zapfsäule bezahlen müssen.
Ich habe kein Verständnis, wie ein Politiker in so einem Amt überhaupt Verantwortung tragen kann, wenn die kalkulative Zusammensetzung der Benzinpreise in Polen und in Deutschland ihm scheinbar ein Problem ist.
Hat nicht auch Merz in einem Interview „versprochen“, dass alles teurer wird? „Klingbeil muss weg“ wird nicht reichen.
Wenn „ein großer Teil der Spritsteuern in die Rentenkasse fließt“, verstehe ich nicht, weshalb ein SPD-Minister dann sagt, dass man ja E-Auto fahren könne (um den hohen Spritpreisen zu entgehen). Will der etwa die Rentner verhungern lassen?
Irgendwie macht das alles auf mich den Eindruck, dass dem Regierungshaufen die Lage entgleitet.
E-Autos helfen den SPD- und ver.di-durchseuchten Stadtwerken. Es genügt, wenn die ihre Einkünfte haben, der Rest sind Expendables.
So ist es doch immer mit Sozialisten, deswegen ist ja auch ein Eiserner Vorhang nötig.