Die WELT über den Antisemitismus
Da das hinter der Bezahlschranke ist, will ich mal ein paar Sätze aus einem Eintrag von U. Poschardt zitieren.
„Hamas-Versteherinnen mit arischen Gesichtern und postkolonialer Pöbel haben in Deutschland einen antisemitischen Tümpel geschaffen.“
„Der Kulturbetrieb in Deutschland ist verseucht, die Kunstwelt komplett antisemitisch, die Parteien links der Mitte verlieren ihren Kompass. Leider zunehmend auch die SPD.“
„Die Barbaren der Hamas haben nicht nur mit ihrer abstoßenden Kriegserklärung am 7. Oktober 2023 alle humanistischen Werte des Westens provoziert, sie haben diesen Westen zugleich auch unterwandert – mit Hilfe der fünften Kolonne Rafahs, die insbesondere die Elite-Universitäten Amerikas und Europas in einen ins Reaktionäre und Antiaufklärerische umgekippten Tümpel verwandelt hat. Auch in den deutschen Medien haben sich die Hamas-Versteher etabliert, darunter auffällig oft Frauen mit geradezu arischen Gesichtern, die jeden Tag den Rahmen des Sagbaren weiter in Richtung eines blanken Antisemitismus verschieben.
Wenn ein moderater Sozialdemokrat in einer hochelitären Privatuniversität wie der Hertie School in Berlin nicht mehr auftreten kann, weil auch hier die studierenden Bonzenkinder vor dem postkolonialen Pöbel unter den Kommilitonen eingeknickt sind, dann zeigt das: Dieser Kampf ist verloren – in den sozialen Netzwerken, in jeder erbärmlichen Kunstausstellung wie jetzt bei der Biennale in Venedig, selbst beim Schlagerwettbewerb.“
Poschardt schreibt von Versteherinnen. Das deckt sich mit meinen Nachkriegserinerungen. Es gab viel mehr begeisterte Ex-BDM-Führerinnen als schwärmende Ex-Fähnleinführer.
Foto: Prabel

Männer und Frauen waren schon gleich „belastet“, nur waren die Mädels durch die olle Riefenstahl ästhetisch aufgeladen, während die Männer hauptsächlich in der Wochenschau und im Wehrmachtsbericht der PK mit appen Gliedern gezeigt wurden.
In meinem kleinen Kaff beobachtete ich, daß lesbische BDM-Maiden erstens zusammen wohnten und zwotens sog. Nestabende veranstalteten, wo bei heruntergelassenen Rolläden die alten Lieder gesungen wurden.
Andererseits wohnte ein paar Häuser weiter ein sog. Kapitän, der wahrhaftig einen Torpedo und eine Seemine (wer weiß, ob die wirklich entschärft waren) im Vorgarten stehen hatte.
Auch die Kämpen von allgemeiner und Waffen-SS wurden nicht scheel angesehen.
Vor der sozialliberalen Diebskoalition waren eigentlich alle der Überzeugung, auf der richtigen Seite (gegen den Iwan) gestanden zu haben. Erst die Kinder und Enkel richteten sich nach der SU, Vietnam und China aus, was aber eigentlich nichts verschlägt, denn das waren schließlich auch nationale Bewegungen.
Antisemiten sind der Tümpel und die VersteherInnen nicht (mir fällt aber auch nichts besseres ein).
Dazu gibt’s einfach zu wenige Juden auf der Welt.
Ich denke es ist eine tiefe Seelenverwandtschaft der Woken und Antideutschen, mithin Kommunisten, die auf gewalttätige Unterstützung in den kommenden Verteilungskämpfen hoffen.
Und natürlich Anti Trump. Wenn Obama dasselbe tun würde, wären sie viel viel leiser.
Nicht wenige der NS Weiber nannten Hitler auch nach der NS Zeit „usA“.
Was bedeutet eigentlich „Antisemitismus“?
Sehr schön, da hat Ulf Porschert deutlich Stellung bezogen was für ihn und die Springerpresse wichtig ist. Allerdings interessiert mich das nicht weiter, ich lese die Publikationen aus dem Haus Springer nicht. Aber trotzdem Danke für den Einblick.