Wieviel Kernkraftwerke würde man brauchen, um die Pkws elektrisch fahren zu lassen?
Es gibt 49,3 Mio Pkw in Deutschland. Der Durchschnttsverbrauch wird mit 3.000 kWh im Jahr angegeben. Das würde bei voller Elektrifizierung einen Verbrauch von 148 Mrd. kWh bedeuten. 2023 wurden in Deutschland insgesamt 514 Mrd. kWh erzeugt.
Von den 514 Mrd. kWh wurden etwa 215 Mrd. kWh durch die Industrie verbraucht. Etwa 145 Mrd. kWh wurden durch private Haushalte in Anspruch genommen, z.B. für Wärmepumpen. Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und öffentliche Einrichtungen verbrauchten ca. 135 Mrd. kWh. Die Deutsche Bahn benötigt etwa 10 Mrd. kWh.
Bei einer Vollelektrifizierung der Pkws würde also ein Stromdefizit von 514 – 215 – 145 – 135 – 10 – 148 = – 139 Mrd. kWh entstehen. Das entspricht etwa der Leistung von 13 Kernkraftwerken, wie Deutschland sie früher betrieben hat.
Der notwendige Strom für die Vollelektrifizierung des Pkw-Verkehrs steht schlicht nicht annähernd zur Verfügung. An Lkw habe ich noch gar nicht gedacht.
Ich würde mal einschätzen, daß es in Klingbeils und Merzens Köpfen recht kunterbunt zugeht. Mit Größenordnungen haben sie es nicht.

Die Lösung ist ganz einfach. Die EU hat bereits durch das Vorschreiben von völlig unsinnigen Assistenzsystemen den Neuwagenkauf erheblich verteuert. Es muss derweil nur der Strom ebenso teuer werden, damit das einfache Volk wieder zu Fuss geht (oder sich in den Bahn drängt). Dann passen Verbrauch und Erzeugung zusammen. Allein wer ein Haus mit Sonnenkollektoren besitzt oder besser noch einen Windpark, wird dann noch mobil sein. Die „Energiewende“ muss man sich eben leisten können. Dieses neue Aristokratentum ist widerlich, aber die leeren Strassen und freie Fahrt habe ich als Ausländer in der Corona-Zeit durchaus geschätzt.
Das war Ostersonntag auf der Westautobahn A1 schon wieder genau so. Da waren nur noch ein paar Wohlhabende unterwegs.
Fahren Sie mal tagsüber über Land im Landkreis – die Autos können Sie zählen……
Dazu der exorbitante Strombedarf für die Wunderwaffe KI.
Wo soll das alles herkommen?
Geld wird aus dem Nichts erzeugt. Nur das Wort der Regierung erzeugt das Geld.
Und Strom wird daher ebenfalls nur aus dem Wort der Regierung entstehen.
Hauptsache die Wähler kapieren es nicht.
Viele junge Leute bemühen sich schon nicht mehr um eine Fahrerlaubnis. Der Kurs liegt mit rd. 4TEUR auch bereits jenseits von gut und böse.
Biodeutsche Lkw-Fahrer gibt es allerdings auch immer weniger, sodaß auch die „Kaufhallen“ bald eher leere Regale zeigen werden.
So sieht eben das Ende aus, wenn noch dazu die Boomer tot sein werden. Die Araben fahren auch daheim auf Eselskarren und die Neger gehen seit je zu Fuß.
Aber wer weiß, wie die linksgrünen Wiederbetätiger sich ihr neues, herrliches Reich vorgestellt haben.
Ohne Strom in der Bahn? Eher im Gegenteil, da sollte man elektrisch stark im Nehmen sein.
Ich bewundere Ihren Optimismus Herr Prabel. Der untere Heizwert eines Liter Tankstellendiesel liegt bei etwa 10kWh. Wenn der Medianverbrauch bei 1/20 l/km liegt erhalte ich 0.5 kWh/km. Der mittlere PKW führe dann 6000km im Jahr. Das halte als Median für völlig unterschätzt.
Letzt wurde der Durchschnitt als 12000km p.a. angegeben, da könnte 6000 km p.a. als Median hinkommen.
Die Rentner fahren ja kaum und müssen oft von der Werkstatt wieder aufgepimpt werden, bei Hybriden zumindest.
Das könnte stimmen, oder auch nicht. Niemand kennt die „Schiefe“ und / oder „Verzerrung“ dieses Histogramms. Fakt ist allerdings das in meinem Minimalbeispiel der Wirkungsgrad beim Diesel bereits eingepreist / eingedingst war. Bei der Elektrokarre nicht! Bei der müssen Sie dann das Gesamtprodukt über alle Wirkungsgrade entlang der Bereitstellungslinie bilden. Mir wird grad schlecht.
Verschwendung von Ressourcen in Reinkultur, wenn Sie so wollen.
Der Herr Cordier hatte ja mal ein tolles Diagramm vorgestellt. Wenn man die ganze Nummer Wind->Speicher->E-Auto (ohne Sekundärinfrastruktur!) durchrechnet und einen Pumpspeicher (Akkus werden dort, was die volkswirtschaftlichen Größenordnungen betrifft, niemals hinkommen) zugrunde legt, dann erhalten Sie im besten Fall aus 1kWh Einspeisung 0.4kWh Ausspeisung. Hydraulische Verluste in den Rohrleitungen und elektromagnetische Verluste nicht mitgerechnet.
Aber was weiß ich schon! Küchenhilfen wissen heute dank überragender Ideologie und planwirtschaftlichem Sachverstand mehr als alle Ingenieure jemals wissen könnten.