Kriegsgefahr steigt – wohin?
Wer CDU wählt, wählt den Krieg. Auch wenn Sven Schulze zusammen mit einem 90jährigen Pazifisten-Kasper auftrat, um diesen Eindruck zu verwischen. PB ist immer ein Ratgeber gewesen, heute geht es um die Frage, wo man in einem eventuell entstehenden Konflikt überwintern kann. Die Frage ist nicht, ob der Russe kommt, sondern wie weit seine Drohnen reichen, um zum Beispiel Rüstungsstandorte zu ruinieren.
Die Schweiz, Serbien und Österreich sind neutral. Im unmittelbaren Umfeld dieser Länder wird es voraussichtlich keine Kernwaffen hageln. Auch wenn Friedrich Merz Südamerika nicht so gut findet, ist die Gegend nicht schlecht. Argentinien, Brasilien, Chile und Paraguay haben größere deutsche Communities, so daß man dort etwas leichter Fuß fassen kann. Ich hatte zum Beispiel über die Oktoberfeste berichtet, Die Einwanderungsregeln sind oft nicht so strikt.
Es ist ja nicht nur der Ukraine-Konflikt, der sich ausweiten könnte, auch in Asien droht Krieg. Davon könnte der ganze Pazifik betroffen sein. Und im Nahen Osten ticken auch Zeitbomben.
Man muß auch überlegen, welches Preisniveau im Fluchtgebiet herrscht, und ob die Zielländer überhaupt jemanden reinlassen.
Einige Länder vergeben praktisch keine dauerhaften Aufenthaltstitel oder Einbürgerungen an Ausländer, erlauben aber befristete Arbeits- oder Visumstrukturen. In Golfstaaten ist dauerhafte Residenz bzw. Staatsbürgerschaft für Ausländer ist fast unmöglich zu erlangen. Aufenthalt ist strikt an zeitlich befristete Arbeitsverträge gebunden. In Japan ist Residenz über Arbeit oder Heirat möglich, die Hürden und Quoten für dauerhafte Niederlassung (Permanent Residency) sind jedoch extrem hoch und restriktiv. Auch die Vereinigten Staaten lassen nicht mehr jeden rein. In der Schweiz kann es ein Geld kosten. Bewerber für Thailand müssen mindestens 3 Jahre am Stück mit demselben Visumtyp (meist ein Arbeitsvisum) in Thailand gelebt haben, ein Mindesteinkommen nachweisen, Steuern gezahlt haben und in der Regel grundlegende Thailändisch-Kenntnisse in einem Interview vorweisen.
Der Weg in Frieden gelassen zu werden ist nicht überall einfach zu erreichen, aber es lohnt sich rechtzeitig darüber nachzudenken.

Deutschland muß man einfach an sich vorüberziehen lassen, wie in der geradezu altrussisch-fatalistischen Erzählung „Der Geselle“ von Günther Rücker, verfilmt als „Der olympische Sommer“.
Es sind ja nur noch seine Reste.
Wie wäre es hierzubleiben und die Gefahr zu verringern?
Dagegen wehren sie sich ja. Die Bundeswehr bildet schon den Heimatschutz. Mal sehen ob der dann die Fahnenflüchtigen einsammeln wird.
Im Internet bietet Russland an zu kommen. Time to live in Russia. Ich war letztes Jahr in Kaliningrad. Schöne Gegend und das deutsche Erbe wird wirklich gepflegt. Städte an der Küste wie Rauschen sind wie ein Sprung nach 1900.
Aber natürlich werde ich nicht in diese Exklave ziehen. Schade dass alles so aggressiv geworden ist.
Eine Frage ist immer noch wie man seine Ersparnisse mitnehmen kann und wie seine Rente. Und ob man Kinder hat und diese mitnehmen will.
Ich weiß also auch nicht wohin. Allerdings definitiv nicht Berlin….
Der beliebte Tilsiter Käse kommt von da (heue Sowjetsk) und wurde mW nicht wiederbelebt – also gestrichen. 👎
Wenn man in Europa bleiben will und eine sichere, ungestörte und freundliche Atmosphäre braucht, im arbeitsfähigen Alter einen Job, dann ist eine wichtige, bisher völlig unbechtete Adresse Belarus, auch Weißrussland genannt.
Über seine Erfahrungen als Rentner in Belarus kann man sich über diesen Link informieren:
https://youtu.be/gaTwF7JbPDI
Die Rente wird dahin nicht mehr überwiesen. Das ist das Problem.
Stimmt nicht, die Rente wird überwiesen.
Und sogar Brutto= Netto. Das heißt ohne jegliche Abzüge.