Welche Firmen auf reichweitenstarken Seiten nicht mehr werben wollen
Es gibt für woke Unternehmenskasper immer einen Hang zur Selbstbestrafung durch Kundenverlust. Folgende Firmen wollen auf Druck von linken Bubis nicht mehr auf NIUS, Tichy, Apollo, Aktien mit Kopf, Weichreite und vielen anderen alternativen Medien werben:
Aldi Süd, Kleinanzeigen, Indeed, XXXLutz, DEVK, Constantin Film, Wolt, Bergfreunde, Immowelt, Euronics, Axa, Berliner Wasserbetriebe, Milram, dm, Immoscout, Edeka, Flixtrain, Bifi, Klosterfrau, Procter & Gamble.
Mal ehrlich: Was bringt es mir, wenn ich Werbung eines Wasserbetriebs sehe, der in seinem fernen Gebiet wahrscheinlich Monopolist ist? EDEKA ist mir eh zu teuer. Mit dem Rest hatte ich noch nie was zu tun. Die Wucht des Werbeboykotts ist sehr überschaubar.
Der Chef des Schraubenimperiums Würth hatte sich im März 2024 gegen die AfD ausgesprochen. Er hatte nicht bedacht, daß seine handwerkelnde Kundschaft sehr alternativ gesinnt ist. Es kam zu Boykottaufrufen und Umsatzrückgängen. Bereits wenige Wochen nach seiner schrägen Stellungnahme war mehrmals Werbung mit Sonderangeboten und Rabatten von ihm im Briefkasten eines befreundeten Schrauberbetriebs. Im Frühjahr 2025 äußerte sich Würth im SPIEGEL pragmatisch mit Blick auf die politische Landschaft. Er erklärte, daß die CDU unter Friedrich Merz im Falle von Wahlerfolgen letztlich stabile Mehrheiten sichern müsse – und zeigte sich in diesem rein rechnerischen Kontext offen für Regierungsmehrheiten, bei denen eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht mehr kategorisch ausgeschlossen wird, um Handlungsfähigkeit zu garantieren. Damit hatte er sich wieder in der guten Gesellschaft seiner Kundschaft angemeldet.
Auch viele Märkte von EDEKA machten 2024 die Haßkampagnen der EDEKA-Zentrale gegen die AfD nicht mit, weil Kunden abgewandert waren. Da EDEKA genossenschaftlich organisiert ist, werden die meisten Filialen von rechtlich eigenständigen Kaufleuten im Franchise-System geführt. Viele dieser Marktleiter – insbesondere, aber nicht nur in Ostdeutschland – fühlten sich von der Anti-AfD-Anzeige überrumpelt und reagierten mit einer regelrechten Welle des Protests. Die Marktbetreiber betonten, daß sie Lebensmittelhändler und keine Politiker seien, und sich nicht zu politischen Themen äußern möchten. Auf den Beiträgen der Märkte sah man die linksextremistische Anzeige der EDEKA Zentrale mit einem roten Kreuz durchgestrichen.
Die Unternehmungen, die sich dem Werbeboykott anschließen, gehen ein hohes Risko ein. Die 62 für den Boykott vorgesehenen Medien haben zusammen 13,3 Millionen Nutzer, wovon die meisten in einem für die Werbewirtschaft interessanten Alter sind. Werbung auf ARD und ZDF bringt wegen der Überalterung der Nutzer wenig. Lediglich Inkontinenzeinlagen, Treppenlifte, Gebisse und Klosterfrau Melissengeist kommen da gut.

Go woke go broke.
Bei den Berliner Wasserbetrieben sind die Gehirne sowieso eingetrocknet. Die Ursache ist aber gemäß offiziellen Bekundungen der Klimawandel.
Ob solche Medien überhaupt wirksam sind – keine Ahnung. Politik jeder Art würde ich mir als Kunde verbitten. Ich will breites, preiswertes Sortiment, Frische, freundlichen Service und einen großen / übersichtliche Parkplatz. (IKEA bietet zZ Einkaufstaschen in Regenbogenfarben – das würde ich nicht mal müffelnden Abfällen zumuten.)
Von den genannten Firmen ist mir nur Werbung für Kleinanzeigen auf Youtube in Erinnerung. Meistens werben dort dubiose Anbieter für Wundermittel gegen Unkraut, Schmutz, Rost oder Sehschwäche. Insofern ist fraglich, ob die alternativen Medien merklich von diesem Boykott betroffen sind. Für Campact ist am wichtigsten, daß Spenden und Fördergelder fließen, daher wird es seine Aktion durch die Nennung vieler bekannter Firmennamen bedeutend erscheinen lassen. Vielleicht protzen manche der Firmen bei dieser Gelegenheit mit Tugend, ohne auf den Kanälen alternativer Medien geworben zu haben.
Noch nie Inserate auf YT gesehen, das stört nur die Aufmerksamkeit. Dazu hilft ein guter Ad-Blocker.
Leider hat der Springer-Konzern – zB bei der WeLT – die dußlige Werbung in seine Javascript-Inhalte so verwoben, daß man sie trotz aller Mühen zu sehen bekommt. Da habe ich mir wahrhaftig aus Verzweiflung schon mal die Printausgabe gekauft.