Eine Erfindung in der Brotkrise
Derzeit schwächeln viele Bäcker, weil die Energiepreise zu hoch sind. Unserer hatte noch im alten Jahr zugemacht. Nun dachte ich mir, daß die Kaufhalle in die Bresche springen könnte. Da kauft man aber nicht immer die Frische, die man gewohnt war.
Heute hatte ich wieder ein bereits aus der Pubertät gekommenes hartes und kaltes Brot erwischt und habe einen Test gemacht. Ich habe das Brot 8 Minuten bei 160 Grad Umluft in den Backofen gelegt und es ist wieder zur Jugend erweckt worden, warm und knusprige Kruste.
PB war immer der großartigste Ratgeber für alle von Friedrich Merz und sonst in Berlin angerichteten Desaster, so kann man zumindest das Frühstück retten.

Man kann auch Brotscheiben einfrieren – etwas gegeneinander versetzt (lösen sich dann leicht) in einer Tüte. Bei Bedarf kurz Mikrowelle 300 W oder halbe Stunde auf einem Teller; gute Portionierung.
Natürlich ist aufgetautes Brot keine besondere Delikatesse, nur eine praktikable Möglichkeit. Zum „Kaufhallenbrot“ habe ich andere Erfahrung: breites Sortiment, frisch gebacken (teilweise noch warm) und preiswert (zB 1 Kilo Roggenmischbrot 1,39); ähnlich Fleischwaren – 15 min entfernt.