NIUS warnt vor SPD-Putsch

Nach dem Merkel-Ramelow-Putsch in Thüringen und der inszenierten Aufregung nach einer angeblichen Wanseekonferenz in Potsdam herrscht natürlich Spannung, wo und wann der nächste woke Krawall organisiert wird.

Reichelt vermutet, daß Klingbeil während der Fußball-WM im Juni/Juli die Regierung mit der CDU scheitern läßt. Neuwahlen würden nach einer Frist von etwas mehr als 90 Tagen erfolgen, also nach der Wahl in Sachsen-Anhalt. Klingbeil könnte noch im Wahlkampf zum Bundestag seine gesamten Hilstruppen (Zwangsfernsehen, NGOs, Omas, Klimakleber, Palis, Zeit, unsere Demokraten, SPIEGEL usw.) ähnlich wie nach der Wanseekonferenz mobilisieren und ein Bürgerkriegsklima schaffen, indem er sich Chancen ausrechnet Bundeskanzler zu werden. Sinngemäß wurde das bei NIUS so prognostiziert.

Das wäre freilich ein Vabanquespiel. Erstens ist es schädlich, wenn solche Umsturzpläne schon im Mai öffentlich diskutiert werden. Es läßt sich kein Überraschungseffekt erzielen. Zweitens ist das Mittel des organisierten Auflaufs inzwischen schon etwas verschlissen. Fraglich, ob er ein drittes Mal noch gut funktioniert. Das Klimahüpfen beispielsweise ist nach kurzer Zeit zusammengebrochen. Drittens ist überhaupt nicht sicher, daß ein woker Krawall ausgerechnet der SPD nutzten würde. Vielleicht würde Frau Reichinnek triumphieren, Habeck und Ricarda könnten aus der Versenkung auftauchen. Oder Frau Weidel würde sich die Hände reiben.

In der SPD beobachtet man offensichtlich, daß die CDU/CSU in der derzeitigen Regierungskrise zerrieben wird. Man hofft wahrscheinlich in der Alterskohorte der über 80jährigen den einen oder anderen Stammwähler der CDU mit dem Schreckgespenst von 1933 loszueisen und für die Linksfront zu mobilisieren. Ob das klappt ist fraglich. Forse, forse no.