Der DGB als Transmissionsriemen von Bas und Klingbeil
Lenin bezeichnete Gewerkschaften als Transmissionsriemen der bolschewistischen Partei. In seiner Rede vom 30.12.2020 „Über die Gewerkschaften, die gegenwärtige Lage und die Fehler des Genossen Trotzki“ legte er dar, daß die Partei die Diktatur des Proletariats nicht ohne ein System von „Transmissionen“ von der Avantgarde zur Masse der Werktätigen ausüben kann. Der Begriff stammt aus dem Maschinenbau und beschreibt eine Vorrichtung zur Kraftübertragung von einer Kraft- auf eine Arbeitsmaschine. Im politischen Kontext bedeutete dies, dass die „Kraft“ (Partei) auf die „Arbeitsmaschine“ (Massen/Produktion) übertragen wird. Um die Transmission sicherzustellen wurde die ehemalige SPD-Parteisekretärin Fahimi an die Spitze des DGB gestellt.
In der vergangenen Nacht tagte der Koalitionsausschuß der Bundesregierung in Ostberlin. Der vorangegangene DGB-Kongreß hatte den Kanzler auf eine harte Linie der SPD eingestimmt. Merz wurde ausgebuht, was wohl vorher von der SPD-Führung bestellt worden war. Gewerkschaft als Transmissionsriemen der Partei.
Wenn der DGB Arbeittnehmerinteressen verteidigen würde, würde er gegen den Arbeitsplatzabbau durch die Energiewende vorgehen. Er würde sich gegen Masseneinwanderung Unqualifizierter wenden, um die Steuern und Sozialabgaben zu senken. Aber Frau Fahimi ist eben Parteisoldat.
Wie zu erwarten war ist der Koalitionsausschuß ohne Ergebnisse und ohne gemeinsamen Auftritt vor den Medien zu Ende gegangen. Götzendämmerung? Auf dem DGB-Kongreß hatte sich das bereits angedeutet. Die SPD arbeitet inzwischen mit bolschewistischer Präzision, um die CDU am Nasenring durch die Manege zu ziehen.
Frau Fahimi sollte in sich gehen. Zahlreiche Mitgleider der IG Metall wählen mittlerweile alternativ. Das Eis, auf dem sie rumturnt, wird langsam aber sicher dünner.
