Vermögenssteuer 1952 – der Lastenausgleich

Die Vermögenssteuer wird von den Schmarotzerparteien wieder mal ins Spiel gebracht, obwohl kein Krieg verloren wurde und die Wirtschaft angeblich boomt. Anders war die Lage natürlich nach WK I und WK II.

In einer Art Lotterieverfahren waren im oder nach dem WK II viele Deutsche vertrieben oder ausgebombt worden, wer in den drei Westzonen lebte, war, wenn er nicht in einer zerbombten Stadt wohnte oder andere Kriegsauswirkungen erlitten hatte, ungeschoren davongekommen. Wer dagegen im Osten gewohnt hatte, oder in einer zerbombten Stadt, war alles losgeworden.

Ich hatte schon über die steuerlichen Maßnahmen von 1924 berichtet, die auf Grund der folgenden Landwirtschaftskrise mit ihren Zwangsversteigerungen den Weg in den Nationalsozialismus ebneten. Das waren damals z.B. die Zwangshypotheken und die Hauszinssteuer. Auch über den Umtausch der Währung 1948 hatte ich meine Leser informiert. Heute wenden wir uns dem Lastenausgleich von 1952 zu.

Die Nationale Front und deren Medien wie das Zentralorgan „Neues Deutschland“ hetzten immer gegen die Vertriebenentreffen in der BRD, die vor allem dem Auffinden von Zeugen dienten, die man für die Beantragung von Ausgleichszahlungen brauchte. Das ND diffamierte diese Events als „Revanchistentreffen“. Linke sind eben dreckige Lügner, wie man auch an diesem Sachverhalt sieht. Die Nationale Front wollte verdecken, daß sie selbst nur sehr sporadisch für eine Kriegsentschädigung zur Verfügung stand. Wer mit der roten Fahne wedelte bekam mit Glück einen Neubauernhof. Meine Großmutter war in Berlin dreimal ausgebombt worden und hatte nichts bekommen. Sie mußte bei der ländlichen Verwandschaft um Unterkunft und etwas Möblierung betteln. Die Kommunisten sind eben Lumpen.