Die Solarwirtschaft ist nur noch peinlich


Der letzte große Solarbetrieb Deutschlands – Solarworld – ist pleite. Ein Blick zurück in die wilde Welt der Fördergeld-Abgreifer um 2000. Am Ende der 90er Jahre begann eine regelrechte Solareuphorie in Medien und Politik. Es herrschte Aufbruchstimmung wie in der Technoblase. Die Sonne schien der Planet der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein und die Erde ihr Schnorrer. Von der Verbandsseite der regenerativen Energiewirtschaft habe ich mal einige damalige „Erfolgsnachrichten“ zusammengestellt, um den grünen, roten und schwarzen Narren in Politik und Medien den Spiegel vorzuhalten:

13.06.1997   PV-Markt in Deutschland gewachsen. Nach Angaben der VEW Energie AG ist der deutsche Photovoltaik-Markt 1996 kräftig gewachsen. Der Absatz von Solarzellen stieg von 2 MW im Jahr 1995 auf 6 bis 7 MW im Jahr 1996. Eine Ursache der Absatzentwicklung könnte die Preis- und Förderungspolitik der Unternehmen und öffentlichen Stellen darstellen.

27.06.1997   Einziger Solar-Siliziumproduzent Deutschlands. Die Bayer Solar GmbH hat Freiberg/Sachsen 48 Mio. DM in ein Werk für Solarsiliziumscheiben (Wafer) investiert. Der mit 90 Mitarbeitern einzige Produzent Deutschlands soll jährlich 6 Mio. Wafer (9 % des Weltmarktes) herstellen.

17.03.1998   Neue Solarfabrik in Thüringen. Am Standort Rudisleben, Thüringen, entsteht eine Solarfabrik der Firma Antec Solar GmbH mit einer Jahresgesamtleistung von 10 MW Dünnschichtsolarzellen aus einer Cadmium-Tellurid-Sulfid-Verbindung (CTS-Technologie). Zu den Investitionskosten von insgesamt 60 Mio. DM steuern das Land Thüringen ca. 20 Mio. DM und das Bundesforschungsministerium weitere 6,9 Mio. DM bei. Zusammen mit den Solarfabriken in Gelsenkirchen und Alzenau wird in Deutschland damit eine Produktionskapazität von 50 MW, das sind rund ein Drittel des Weltbedarfs, erreicht.

24.04.1998  Börsengang der SOLON AG. Die Berliner SOLON AG plant für das 3. Quartal 1998 den Gang an die Börse. Insgesamt soll ein Gesamtvolumen von 2 Mio. DM plaziert werden. Bei einer Stückelung von 5 DM pro Aktie werden damit 400.000 Aktien im Freiverkehr handelbar sein. Die SOLON AG stellt Module für Photovoltaik mit der entsprechenden Systemtechnik her.

28.07.1998   Solarmarkt in Deutschland boomt. Gestern teilten namhafte Experten, darunter Prof. Luther vom ISE, Prof. Fisch von der TU Braunschweig und Herr Ziesing vom DIW,  auf dnem Internationalen Sonnenforum in Köln mit, daß der Photovoltaik-Markt in Deutschland 1997 um etwa 30 % auf einen Systemwert von 160 Mio. DM bei 11 MW installierter Leistung gewachsen sei.

07.04.1999  Erfolgreicher Börsenstart der Solarstrom-Aktie der S.A.G. Solarstrom AG. Gestern wurde der Handel mit Europas erster Solarstrom-Aktie im Freiverkehr der Bayerischen Börse in München aufgenommen (vgl. TOP-NEWS vom 26.03.1999). „Bereits der Startkurs … in Höhe von 8,00 Euro hat unsere Erwartungen übertroffen.“, so Dr. Harald Schützeichel, Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG.

27.05.1999  Chinesische Wissenschafts- und Wirtschaftsdelegation im solid. Eine chinesische Delegation unter der Leitung des Vizepräsidenten der Universität für Wissenschaft und Technologie Nanjing, Prof. Xu Fuming, hat sich beim Solar-Informations- und Demonstrationszentrum (solid), Fürth, über den Stand der Solartechnik informiert. Mit dabei war der Vizepräsident des Außenministeriums der Provinz Jiangtsu, der Partnerregion von Baden-Württemberg.

29.07.1999  SolarWorld AG geht an die Börse. Die SolarWorld AG, Bonn, wird die Aktien aus der noch laufenden außerbörslichen Plazierung im Verlauf des Septembers 1999 in den Freiverkehr der Rheinisch-Westfälischen Börse zu Düsseldorf einführen. Damit könne zeitnah zum Abschluß der Zeichnungsfrist der Börsenhandel mit Aktien des Photovoltaik- und Windkraftunternehmens aufgenommen werden.

S.A.G. Solarstrom AG: Kapitalerhöhung im Herbst. Die Solar-Aktionäre haben auf der Hauptversammlung der S.A.G. Solarstrom AG die zweite Kapitalerhöhung noch für diesen Herbst beschlossen.

26.10.1999   Solarworld AG ab 8. November 1999 im Freiverkehr Düsseldorf. Das Photovoltaik- und Windenergieunternehmen SolarWorld AG, Bonn, hat die Zeichnung seiner 500.000 neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung vom 26. Mai 1999 geschlossen.

15.11.1999   Verbände fordern erhöhte Einspeisungsvergütung für Solarstrom. Eine kostenorientierte Vergütung von Solarstrom soll die Grundlage für eine Massenproduktion von Solaranlagen und den Einstieg ins Solarzeitalter schaffen.

17.11.1999  Solarzellenfabrik eröffnet. Die weltweit modernste Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen ist eröffnet. Das Werk verfügt über eine Produktionslinie mit einer Jahreskapazität von 10 MW (entspricht ca. 5 Mio. Solarzellen). Nach Installation der zweiten Linie sollen im Endausbau mit einer Jahreskapazität von rund 25 MW ca. 13 Mio. Zellen produziert und weltweit vermarktet werden. Einer der Hauptabnehmer wird zunächst die Shell Solar B.V. in Helmond, NL, sein. Zudem wurde bereits ein Pilotprojekt mit der Volksrepublik China vereinbart, das mittelfristig in der Lieferung von bis zu 100.000 Solarsystemen für die Innere Mongolei münden könne.

25.11.1999   SolarWorld AG erwartet Umsatz- und Ertragszuwachs. Aufgrund der Entscheidung der Bundesregierung zur Zahlung einer kostenorientierten Vergütung von 0,99 DM / kWh für Solarstrom erwartet die SolarWorld AG, Bonn, erhebliche und nachhaltige Auswirkungen auf die eigene Umsatz- und Ertragslage. Durch die Neuregelung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen, die die Bundesregierung in einem Kompromiß am Dienstag vereinbart hat, „wird sich der Umsatz der SolarWorld AG im kommenden Geschäftsjahr um ein Vielfaches erhöhen“, so Frank H. Asbeck, Sprecher des SolarWorld-Vorstandes.

30.11.1999   SOLON AG: Durchbruch für Solarstrom mit neuer 99 Pfennig-Regelung. Die SOLON AG für Solartechnik, Berlin, erwartet durch die künftig sechsfach höhere Vergütung von Solarstrom eine deutliche Ausweitung ihres Geschäftes.

11.01.2000   Die SolarWorld AG, Bonn, hat nach eigenen Angaben den Umsatzerlös im Geschäftsjahr 1999 im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent gesteigert. Nach vorläufiger Berechnung betrage er 10,7 Mio. DM nach 6,3 Mio. DM im Geschäftsjahr 1998.

31.01.2000  Bundeskanzler Schröder besichtigt neue Shell Solarzellenfabrik. Bundeskanzler Gerhard Schröder besichtigt am heutigen Montag zusammen mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement, die neue Shell Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen. Das Projekt wurde gefördert vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen.

29.02.2000   S.A.G. Solarstrom AG baut Solarkapazitäten stark aus. Die S.A.G. Solarstrom AG begrüßt die Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) als „Meilenstein der deutschen Energiepolitik.“ Das Gesetz verschaffe der Solarbranche erstmals die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Boom im liberalisierten Strommarkt.

29.02.2000  SOLON AG: Bundestag setzt Meilenstein für Deutsche Solartechnik. Die SOLON AG für Solartechnik, Berlin, sieht mit der Verabschiedung des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG) den Durchbruch für die Photovoltaik-Industrie in der Bundesrepublik Deutschland.

08.05.2000  Minister Vesper: „Die Produktion von Solarzellen muss drastisch erhöht werden.“ So forderte der Minister die Shell AG auf, die zweite Fertigungsstraße in der Solarfabrik in Gelsenkirchen jetzt zu errichten. „Die Industrie hat heute die Verantwortung, die geschaffene Nachfrage auch mit einem ausreichenden Angebot zu befriedigen. Wir sollten alle gemeinsam dafür sorgen, dass der Trend zur Solarenergie anhält und nicht durch lange Lieferzeiten verzögert wird“, so Minister Vesper in Essen.

11.05.2000 Solarstrombranche will Umsatz in fünf Jahren verzehnfachen. Die deutsche Branche für Solarstromtechnologie Fotovoltaik beabsichtigt bis zum Jahr 2005 eine Verzehnfachung Ihrer Umsätze.

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Soweit die Narren-Nachrichten von damals. 2000 gab es noch nicht einen einzigen namhaften chinesischen Hersteller von Photovoltaikmodulen. Mit deutschen Fördermilliarden wurde die chinesische Konkurrenz am Anfang der Nullerjahre auf die Beine gestellt. Sie produzierte von Anfang an nicht für China, sondern für Deutschland, das weltweit 53 % der Anlagen baute. 2009 berichtete der Focus: „Von den weltweit sieben größten Herstellern von Photovoltaikprodukten waren 2009 vier Hersteller in chinesischer Hand: Suntech, JA-Solar, Yingli Green Energy und Trina Solar (siehe Grafik unten). Sie sind vor allem mit dem deutschen Markt groß geworden. Denn in China selbst sind bislang nur zwei Prozent der weltweiten Photovoltaikleistung installiert, in Deutschland sind es 53 Prozent. Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt ist die einzige deutsche Firma, die im Konzert der ganz Großen mitspielt. Die Bonner Solarworld schafft es gerade so in die Top 15.“

Das war 2009. Als Notbremse wurden Schutzzölle für die deutsche Solarindustrie eingeführt, aber selbst das nutzte nichts mehr. Staatliche Milliarden sind für einen Industriezweig verpulvert worden, der nicht nur wegen den Chinesen, sondern auch wegen der Unberechenbarkeit der Sonnentätigkeit definitiv am Ende ist. Schöne neue Welt!

Nun ist die Photovoltaik für den deutschen Idealismus uninteressant und peinlich geworden. Das große Schweigen herrscht in den Medien. Man hat sich ja inzwischen auf das nächste Tummelfeld begeben: die Windenergie. Da haben es die Chinesen nicht so leicht zu konkurrieren, weil die Bauteile zu schwer sind, um sie durch die halbe Welt zu transportieren. Eine andere Achillesferse ist inzwischen nicht mehr zu übersehen: Der Anteil der Windenergie an der Grundlast beträgt trotz Verspargelung der halben Republik immer noch ganze 1 bis 2 %. Und daran wird sich aus meteorologischen Gründen auch nichts ändern.

Ach ja, da fehlt noch was: Nicht nur die grünen, roten und schwarzen Narren haben sich von Solarworld an der Nase herumführen lassen. Die Firma organisierte auch eine Spendenveranstaltung für die FDP. Solarworld hatte ihren Sitz ausgerechnet in Westerwelles Wahlkreis. Und Westerwelle unterstützte Aktivitäten von Solarworld bei den Kataris. Vor der Wahl 2009 wollte er die Förderung für Photovoltaik kürzen, nach dem Spendeneingang forderte er nur noch einen „Dialog mit der Solarwirtschaft“. Es gibt also auch blau-gelbe Solar-Junkies.

22 Kommentare zu “Die Solarwirtschaft ist nur noch peinlich

  1. Pingback: Die Solarwirtschaft ist nur noch peinlich – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie

  2. Da Sie hier gefühlt alle 2 Wochen über den Schwachsinn, Unsinn, Irrsinn und wie Sie es vielleicht noch nennen, von alternativer Energieerzeugung schreiben und sich ganz offensichtlich über deren Rückschläge freuen, habe ich die Frage an Sie, Herr Prabel, wie denn nach Ihrer Weltsicht zukünftig Energie erzeugt werden soll. Gemeckert, gelächelt und geschlaumeiert ist schnell und leicht. Die wenigsten Menschen auf dieser Welt haben aber Ihre Energieversorgung so einfach selbst in der Hand, wie Sie es recht malerisch von sich beschrieben. Und von Ihrem Stück Holz haben Sie noch keinen Strom, den Sie jedoch brauchen, um Ihre Weltsicht unter die Menschen zu bringen, Sie werden Lampen im Haus haben und sicher auch Radio und Fernseher, wenn auch heimlich. Waschmaschine, Kaffeemaschine, vielleicht einen Holzspalter. Wie treibt man das Ihrer Meinung nach in Zukunft an?

    • @anders,
      all das funktioniert bestimmt auch bald anders, Herr anders. Ein weiterer Vorschlag zur Energiewende: man entwickelt endlich parallel geschaltete „Umformer“ für Verbohrtheit, Vollverblödung und negative Schwingungen, dazu passend gekoppelte „Bobbo-@Anders-Kondendatoren“ für belehrende Deppen-Kommentare technisch unterbelichteter Schleiereulen mit permanent geistigenen Kurzschlüssen. Eine solche Technologie könnte es ermöglichen, unbegrenzt vorhandene, geistlose aber sehr mächtige, transformierbare Energieströme zu speichern und bei Bedarf in die Netze einzuspeisen. Dann hätten wir zwar total verblödete Strommasten und Durchhänger in den Hochspannungsleitungen, aber ich kann Ihnen versichern, @anders, Sie wären mit Sicherheit einer der größten Energielieferanten.

    • Es gibt so viele grundlastfähige Energiequellen: Holz, Biogas, Braunkohle, Kernkraft, Wasserkraft, Steinkohle, Müll, Erdgas. Selbst wenn man an die Klimalüge glaubt, gibt es genug Alternativen zu Wind und Photovoltaik. Auch die Nutzung der Sonnenenergie kann Sinn machen: Zur Wassererwärmung gibt es effiziente Anlagen. Aber ausgerechnet Sonne und Wind zur Stromerzeugung suchen sich die physikalischen Analphabeten aus!

      • Na gut, glauben wir also mal an die von Ihnen so genannte „Klimalüge“. Dann Fällt Holz schonmal aus, da es als Baustoff und als Baum ökologisch zu wertvoll ist, es in industriellen Größenordnungen zu verbrennen. Außerdem bindet es langfristig Kohlenstoff. Die Pflanzen für das Biogas wachsen dort, wo eigentlich unser Essen wachsen muss. Braunkohle, Steinkohle und Erdgas sind sehr endlich und, bis auf das Gas, sehr schmutzig. Sie möchten sicher nicht neben einem Kohlekraftwerk wohnen! Auch möchten Sie Ihr Haus oder Ihren Ort nicht wegen einiger Waggons Kohle verlieren und Ihr Grundstück zur Mondlandschaft gemacht haben. Die Rekultivierung der ausgekohlten Landschaft kostet viel Geld. Und haben Sie schon von den „Ewigkeitslasten“ der Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet gehört? Müll ist keine zuverlässige Energiequelle, da er ja möglichst vermieden werden soll. Kernkraft – nein danke. Die gleiche Frage wie eben. Möchten Sie am KKW. wohnen? Und wohin später mit dem Müll und wer bezahlt es. Es bleibt nur die Wasserkraft als unbefristet nutzbare Kraft, und sie ist Sonnenenergie! Wo sind den nun aber die von Ihnen genannten „genug Alternativen zu Wind und Photovoltaik“ (und Solarthermie) ? Die werden in Erdgeschichtlich sehr kurzer, und sogar Menschheitsgeschichtlich recht kurzer Zeit ausfallen oder nichtmehr nutzbar sein. Dann bleibt nur noch die Sonne und die von Ihr direkt verursachten Energien.

        • Es gibt keinen zuverlässigen Stromspeicher in den benötigten Größenordnungen. Schon daran scheitert die „Energiewende“. Kernkraft als modernste Möglichkeit der Energieerzeugung hat praktisch unbegrenzte Reserven. Braunkohle noch über 1000 Jahre, Steinkohle mehrere hundert, Erdöl mindestens noch 150-200 Jahre. Alles eine Frage des Preises.
          Eine gut funktionierenden Stromversorgung wird geopfert für Zufallsstrom – Warum? Mir unbegreiflich. Und ja, ich wohne in der Nähe eines Kernkraftwerks und habe kein Problem damit.

          • Sie schreiben hier gegen einen stahlharten Ideologen an.

            Das ist gleichbedeutend mit dem Säen von Samen auf nacktem Fels, ja sogar auf durch und durch vergiftetem Grund.

            Ich erinnere mich gelegentlicher Attitüden aus meiner eigenen Kindheit und Jugend, als Dinge, die mir oder meinesgleichen nicht gelingen wollten und rein objektiv gesehen auch gar nicht konnten, mit blinder Wut attackiert wurden.
            Daß es im Inneren meiner kleinen infantilen Welt sehr oft keine Antworten auf ungelöste Probleme und nicht realisierte Erwartungen wegen fehlender Erkenntnisse geben konnte, sondern diese nur außerhalb eben jener beschränkten Welt gewonnen werden können, lernte ich erst später.
            Das nennt man auch Erwachsenwerden.

            Und doch begreift es mancher nie und stampft dagegen noch im Greisenalter wütend mit dem Fuß auf und schreit: „Es muß einfach klappen!“

            Grausam ist nur die Tatsache, daß solches infantile Verhalten zum Zeitgeist wurde.
            Und wirklich schlimm ist, daß in diesem Land schon wieder eine ganz besondere von „der Vorsehung dazu berufene Elite“ mitsamt einem „Gefolge“, das schon früher bewies, wie es jedem Irrationalen in die Düsternis nachtappen kann, in der Lage ist, den offensichtlich größten Blödsinn zu exekutieren.

            Und kleingeistige und kleinstgeistige Systemlinge finden sich ebenfalls; wie auch hier vor Ort zu bewundern ist – zwar mit so gut wie keinem einzigen ernstzunehmenden Argument, aber mit viel Haß gegen Antipoden, die den eigenen beschränkten Vorstellungen einfach nicht folgen wollen.

        • anders ging es und anders muss es wieder gehen.
          Alle Welt nutzt Kernenergie.
          Nur der deutsche Depp nicht mehr.
          Weil man den deutschen Deppen anders als den Anderen jahrzehntelang ins Gehirn geschissen hat!
          Also.
          Schmeisst euere Steuermilliarden weiter für Solar und dem Windgelumpe den „Investoren“ in den Schlund.
          Ihr Deppen!

  3. Ich denke, dass ein promovierter Ingenieur weiss wovon er redet. Haben Sie, zwischen den ganzen Unterrichtsstunden in Staatsbürgerkunde und politischer Bildung nach 1945, in denen Sie unzweifelhaft immer als Einserkandidat geglänzt haben, mal was vom Energieerhaltungssatz oder ähnlichem gehört? Es fällt halbschlauen Leuten wie Ihnen offensichtlich schwer Fakten zu verstehen.

    • Sind sie sich ganz sicher, daß Ingenieur Prabel immer weiß, wovon er redet, nur weil er promoviert hat? Über Bierhefe, Klimaforschung und Populismus eventuell? Frau Merkel hat ja auch promoviert. Deshalb wird sie aber erstaunlicherweise stets für blöd erklärt. Da Sie ja offensichtlich nicht halbschlau sind, können Sie mir sicher diese merkwürdige Ungleichbehandlung erklären.
      Und ich muß Sie enttäuschen. In Staatsbürgerkunde war es nie mehr als eine 3, warum auch? Dafür in Chemie meist eine 1. Aber es hat eben nicht zum Doktor gereicht, bin halt nur halbschlau, wie Sie schon feststellten.

      • Ich würde Halbschlaue in den Steinbruch schicken.
        Oder zum läutern auf den Acker!
        Bis sie entweder wieder gescheit werden, oder dort bleiben, bis sie ganz verblöden.

  4. ADS = AufmerksamkeitsDefizitSyndrom. Bei „anders“ die ignore-Taste drücken. Wenn er ins Leere läuft, verliert er die Lust zu nerven.

    • Bitte nicht, jedes Dorf braucht seinen Trottel und man sollte auf @anders, der in diesem Forum eine solche Funktion hervorragend erfüllt, daher nicht gänzlich verzichten. Der Typ ist der absolute Brüller und sorgt immerhin für gute Laune 😉

  5. Bekommt China eigentlich immer noch deutsche „Entwicklungshilfe“? Ich kann mich an einen zweistelligen Millionenbetrag erinnern, aber leider nicht mehr an das Datum dieser in der Presse zuletzt genannten Zahlung. Seit dem habe ich nie mehr etwas davon gelesen, daß diese Entwicklungshilfe publik gemacht wurde. Hat jemand dazu aktuelle Informationen?

    • Klar wird nach China immer noch unser Geld verschickt.
      Wie die Idioten seit den frühen 60ern ganz Asien hierher einlud und denen stolz ihre Fabriken zeigten.
      Alles abfotografiert, nachgebaut, nachgemacht.
      Darum ist der deutsche Depp heute auf Hartz4.
      Jedoch schmeisst er immer noch hunderte Milliarden Steuergeder in fremde Fenster.
      Weil er ja sooooo guuut ist, der Trottel.
      Bald werden wir alle den Kitt aus den Fenstern fressen!

  6. Das Zauberwort ist „Energiedichte“.
    Und die ist bei Wind und Sonne zu gering, um den Gesamtbedarf zu decken.

    Physik und Finanzpolitik ist für die rot-grünen MINT-Analphabeten das Gleiche:
    Man will halt hinten mehr rausholen als man vorne auch nur annäherungsweise reinstecken kann.

    Noch Fragen, Kienzle?

    • Ja.
      Ich hab noch Fragen:
      Darf der deutsche Depp, rotrotlinksgrün sei Dank, hier auch bald sein Haustier heiraten?
      Wegen der Gerechtigskeitslücke uns so.

  7. Am 24. Januar ist Deutschland um Haaresbreite an der Katastrophe vorbeigeschrammt. Damals war eine „Dunkelflaute“. D. h. kein Wind, keine Sonne in ganz Deutschland. Kernkraftwerke zu großen Teilen abgeschaltet. Beinahe wäre die gesamte Stromversorgung zusammengebrochen. Nur schrottreife Kohlekraftwerke haben uns gerettet.

    Wie nun ohne Sonne und Wind eine sichere Versorgung gewährleisten?

    Kohle kann das, ist aber wirklich nicht erstrebenswert.

    Kernkraft kann das. Und zwar ungefährlich. Und die „Abfälle“ sind keine Abfälle sondern Rohstoffe für künftige Generationen von Kernkraftwerken. Viel zu wertvoll, um sie zu vergraben.

    Aber auch die Kernkraft ist nur eine Übergangslösung. Die „Endlösung“ (jetzt nennt mich bestimmt einer „Nazi“) bringt die Kernfusion! Absolut ungefährlich, ohne radioaktive Strahlung. Der Prozess bricht bei der geringsten Störung in sich zusammen und als „Abfall“ entsteht nur Wasser. Der Rohstoff ist nahezu unbegrenzt verfügbar.

    Es fehlt „nur“ noch das technische Wissen, diese Technologie zu beherrschen.

    Wenn wir aber in den Schulen das naturwissenschaftliche Niveau immer weiter nach unten treiben, werden wir es nie erreichen.

    Aber es gibt Hoffnung: Die Russen arbeiten mit Hochdruck daran. Und dort lernen die Schüler in der Schule nicht nur „ihren Vornamen tanzen“ ….

  8. Mensch, anders,
    endlich mal was Unideoplogisches und von A-Z Vernünftiges von Ihnen.

    Das ganze Geschrei um Fake-News, verrohende Sitten im Web und all dieser auf Unwissenheit, Ideologie und Opportunismus beruhenden Erscheinungen ließen sich minimieren, wenn im deutschen Bildungswesen nicht nur noch „Kompetenzen“ und zweifelhafte ethische Dogmen, sondern wieder Wissen und Anstöße zum Selberdenken vermittelt würden. Eine Evaluierung des verantwortlichen Personals (sowas wie eine Entnazifizierung oder an ostdeutschen Hochschulen nach 1990 – mit all ihren Schwächen) tut da dringend not.

    Die Russen sind eh dabei, den satten Westen mit Karacho zu überholen. Und für die Robustheit ihrer Entwicklungen sind sie ja eh berühmt. (Ich denke da z.B. an den Russen an Bord des Raumschiffes in ‚Armageddon‘ 🙂 )

    • Der Deutsche wird ab Kita schon ideologisiert verschwult, gegendert und vertrottelt.
      Zusammen mit den Neuen wird hier wohl das Dümmste Volk der Welt herangezüchtet.
      Na dann, Servus!

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