Das Europa der Vaterländer kommt

Zwei Nachrichten aus Skopje und Budapest passen ganz gut zusammen. Das mazedonische Parlament in Skopje hat nun doch mit gehörigen Bauchschmerzen das Land in Nordmazedonien umbenannt, um den Namensstreit mit Griechenland zu beenden und das Ticket für den EU-Beitritt zu weiterlesen

Wenn Merkel sich für etwas ausspricht…

Schon im Kindergarten trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt Kinder, die nur etwas anfassen, schon ist es im Eimer. Dann fehlt nur noch der Griff zum Wegschmeißen. Zu dieser Spezies von ungeschickten Tölpeln und mutwiligen Zerstörern gehört offensichtlich weiterlesen

Nordmazedonien ist auch nicht recht

Eigentlich sollte es jedem Staat überlassen werden, wie er sich benennt. Die Republik Mazedonien hat diesen Namen während der serbischen Fremdherrschaft 1946 ohne eigenes Zutun erhalten. Die Griechen sind wütend darüber. Niemand weiß richtig warum. Nun will sich Mazedonien in weiterlesen

Selbstzerstörung durch Überdehnung

Im Mai 2018 fand auf Initiative von Bulgarien in Sofia ein West-Balkan-Gipfel der EU statt. Nach 15 Jahren – damals hatte man im griechischen Thessaloniki allen Bewerbern vom Balkan den EU-Beitritt versprochen – beschäftigte man sich erstmals wieder konzentriert mit weiterlesen

Alternativlosigkeit war gestern

Die ungarische Zeitung Magyar Hirlap überraschte seine Leser gestern mit der Schlagzeile: Viktor Orbán: Mittel- und Osteuropa ist das wettbewerbsfähigste Investitionsumfeld auf dem Kontinent. Berichtet wurde über das Wirtschafts- und Handelsforum + GALERIA, das mit China und 16 ostmitteleuropäischen Ländern weiterlesen

Der Balkan gegen Dr. Merkel

Jeder Staat braucht eine Legitimation, einen Lebenszweck. Das betraf auch das 1918 untergegangene Österreich-Ungarn. Der Hauptgrund für das Bestehen des Habsburger Großreiches war die Türkengefahr und die Grenzsicherung. Nach der zweiten Belagerung von Wien 1683 eroberte Österreich von den Türken weiterlesen