Günther und Prien gegen TikTok
In manchen US-Kleinstädten war es verboten, auf einem hässlichen Pferd zu reiten. Piloten in Missouri dürfen keine Wassermelone während des Fluges essen. In York ist es laut überlieferten Gesetzen noch erlaubt, Schotten mit Pfeil und Bogen zu erlegen. In Frankreich ist es verboten, einem Schwein den Namen Napoleon zu geben. Im Bundesstaat Victoria in Australien durften sonntags keine engen rosa Hotpants getragen werden. In Mechelroda hat der Gemeinderat verboten die Pferde im Dorfteich zu baden. Und nun will die CDU von Schleswig-Holstein Heranwachsenden im FDJ-Alter TikTok und Facebook verbieten.
Wer bisher lieber Sport getrieben hat oder Bücher gelesen, wird zukünftig vermutlich Zsa Zsa- und Björn Höcke-Videos sehen, schon weil es verboten sein wird. Ich erinnere mich daran, wie meine Freunde und ich auf das Verbot des Westfernsehens und des Gammelns reagiert haben. Es wurde grade gemacht, schon weil es einige für den Sozialismus eifernde Lehrer, die sich für die Partei regelrecht prostituiert hatten, bis aufs Blut gereizt hat. Im Schwimmbad gab es Schlägereien zwischen Stones- und Beatles-Fans, obwohl die Nationale Front beide Kapellen nicht leiden konnte. Auch der Kampf gegen Jeans und lange Haare wurde vom linksradikalen Establishment verloren. Genug Warnzeichen, den Krieg gegen die Jugend gar nicht erst zu beginnen.
Und: Wie soll das Verbot überhaupt durchgesetzt werden? Überall gibt es größere Brüder, ältere Freunde und einsichtige Eltern, die den Konsum des medialen Gifts ermöglichen werden. Wenn dem Netz ein Inhalt einmal entrissen ist, kann er per Futel hin- und hergesendet werden. Der technischen Findigkeit setzt die Disziplinarkommission von Frau Prien keine Grenzen. In der Schule wird es den Wettbewerb geben, wer den unerwünschtesten Kontent präsentieren kann.
Es wäre sinnvoller in den Schulen ein Funktelefonverbot durchzusetzen. Aber da müßte wegen den Schülern aus dem Morgenland wohl schwerbewaffnete Bundespolizei anrücken.

Ein Verbot des „Westfernsehens“ gab es faktisch nicht / konnte es nicht geben und nach interner Parteiinformation wurde von 80 – 90 % regelmäßig gesehen, trotz lustloser Propaganda. Im Eichsfeld hatte man sogar einen miserablen Empfang – des DFF.
Eichsfeld = Kurmainz = hätte man eh nur das ZDF gesehen 🙂
Oh weh, es geht doch gar nicht um das Verbot.
Es geht darum, daß alle größer oder gleich 16-Jährigen registriert werden sollen, mit allen digitalen Endgeräten und allem, was dran hängt!
Möglichst auch noch den Bundestrojaner aufspielen – ist ja nur zu eurer Sicherheit.
Digitaler Impfpass, digitaler Euro, digitale Staats-„Wallet“ (wo vllt künftig die Wahlbenachrichtigung drinsteht/oder auch nicht, auf jeden Fall aber der Wehrpaß, nicht zu vergessen das alte Arbeitsbuch und vieles mehr).
Zum Glück geht das alles ohne Strom ja nicht, Gott seis getrommelt und gepfiffen! Übrigens auch nicht ohne Internetverträge am Mobile, die dann „der Staat“ bezahlt – Schufa liegt allerdings schon unter Beschuß.
Ja, es geht weniger um Jugendliche, mehr um Registrierung für alle. Die dann übrigens per Google Appstore realisiert wird, denn einen eigenen Verteiler bekommt die EU eher nicht zustande.
Digitale Krankenakte ist für die Arztpraxen seit 1.1.26 verpflichtend. Um mit der Arbeitsagentur zu kommunizieren, braucht man die Bund-ID, für die man aus dem Google Playstore eine App herunterladen muß. Banken machen auch immer mehr Authentifizierungsterror.
Und dieser Authentifizierungsterror (Vorläufer war die fatale „Klarnamenspflicht“ im Usenet) soll nun auf Plattformen und wohl auch Webseiten ausgeweitet werden. Bevor man auch nur IRGENDETWAS anschauen könnte, muß man sich dann authentifizieren. In Frankreich greifen sie wohl schon VPN an. –
Dumm, Dümmer, deutsche Politiker ? Die interlektuelle Inkomplexität dieser Mitmenschen nimmt immer stärker zu, aber Dinge wie das Pöse Tik-Tok gehen nicht einfach weg :o(( UndLiedchen wie “ die KI, die KI, die hat immer Recht… wird es nie in die Charts schaffen !
Jaja die Bonzen! Im Keller liegt noch der in der End-DDR verbotene Sputnik mit Texten eines gewissen Valentin Fahlin. Den hatten findige Kioskbetreiber aus der ČSSR geschmuggelt und unter der Hand verhökert. Der Milchbubi mit Zwangsstörung wurde ja höchstrichterlich als Privatprälat tituliert. Nützt aber seinem Reputationsschaden nix. Idiot bleibt Idiot.