Wie man die eigenen Wähler vertreibt
Heute habe ich eine Stunde vor einer Kaufhalle gestanden. Aus Langeweile habe ich geguckt, wer zuckerhaltige Getränke kauft. Es ist genau jene Schicht, die vor 25 Jahren SPD gewählt hat, und die das niemals wieder tun wird.
Die Zuckersteuer wird der SPD wenig Geld bringen, aber mindestans den zehnfachen Ärger. Vor zwanzig Jahren war es Trittins Dosenpfand, seine Ökosteuer, das angeblich eine Kugel Eis kostende EEG und die Tabaksteuer, womit sich Schröder von den Grünen zum Affen machen ließ und seine eigenen Wähler verjagte.
August Bebel wäre aus der Hose gesprungen, wenn er gesehen hätte, was Klingbeil anrichtet.
Beitragsbild: SPD-Wahlplakat von 1912

Es ist komisch anzusehen, was vor 24 Jahren noch im ÖRR gesendet wurde.
Heute gibt es nur noch handzahme Hofberichterstattung oder gleich grüne Regierungspropaganda.
Wenn man heute einen erfolglosen und offensichtlich unfähigen Minister Schwachkopf nennt, lässt einem der willfährige Staatsanwalt die Tür eintreten zur Hausdurchsuchung.
„Bestrafe einen, erziehe Hunderte“, soll Mao gesagt haben.
Wie tief ist der totalitäre Sumpf schon, in den dieses Land gesunken ist?
Ich kenne mich ja immer noch nicht mit den Gebräuchen der Moslems aus, obwohl es langsam Zeit wird, sich damit vertraut zu machen. Aber vom „Zuckerfest“ (nicht zu verwechseln mit Zuckersteuerfest) habe ich schon mal was gehört. Zuckersteuer und Zuckerfest, wie verträgt sich das eigentlich? Sind die Moslems dann nicht verärgert? Hat die SPD vielleicht nicht daran gedacht, dass die Moslems auch zu ihrer Zielgruppe gehören?
P.S. Nettes Video. Ich mag ja das Lachen von Schröder. 😊
„wer zuckerhaltige Getränke kauft“ Bei Lakritz achte ich inzwischen auf Zucker (statt merkwürdiger „Süßstoffe“) und habe sogar (nach 60 Jahren) die Original Vita Cola wiederentdeckt (eiskalt natürlich). Ohne Zucker (Glukose) funktioniert übrigens das „Oberstübchen“ nicht und wer denkt, daß Diabetes II durch solche Mätzchen (Zuckervermeidung) zu beeindrucken sei, liegt definitiv falsch. Eßt und trinkt lieber, was Euch schmeckt. 🙂
Frei nach Udo Pollmer.
„Frei nach Udo Pollmer.“ – stimmt, wobei ich an meinen Arzt dachte: Unnötige Medikamente lassen wir weg.
Wenn man das Wahlplakat von Annodazumal liest, könnte man meinen, die SPD hat inzwischen die Seiten gewechselt (und ist zum Gegner geworden).