Vermutungen über die Rolle der SPD
Zwei glaubwürdige Medien berichten über das politische Berlin. Die Zellerzeitung vermutet, daß Klingbeil als Insider auf den Fortbestand der Regierung wettet. Danisch geht auf mögliche Hintergründe ein:
„Nun ist das Land, der Wirt des Parasiten, krank und stirbt. Man hat es übertrieben. Die Parasitose hat ein tödliches Ausmaß angenommen.
Weil der SPD aber klar ist, daß der Wirt sowieso nicht überleben wird, versucht sie gerade, alles zu plündern, was noch zu plündern ist, und sich die Taschen so voll wie nur irgendwie möglich zu machen, um noch lange genug in diesem toten Staat von ihren Vorräten leben zu können.
Nun wird die Staatsleiche gefleddert, obwohl sie noch zuckt. Die SPD ist vom Parasiten zum Leichenfledderer geworden.
Manchmal frage ich mich, ob und, wenn ja, wie das Geld ins Ausland geschafft wird. Ob die Migration damit zusammenhängt.“
PB ist immer ein Ratgeber gewesen. Die Bürger sollten es der SPD gleichtun und auch versuchen soviel Substanz wie möglich aufzuschatzen, um irgendwie über die anstehende Zeit der Wirren zu kommen. Es können einfache Produktionsmittel, Materialien, Brennholz, selbstgenutzte Gebäude, Edelmetalle, Fremdwährungen, Alkohol und viele andere Werte sein.
Die Zeiträume des wirtschaftlichen Chaos haben in der Vergangenheit stark differiert.
1815 bis 1850
Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege kam es zu einer tiefen Wirtschaftskrise. Das Jahr 1816/17 ging als Krisenjahr mit extremer Teuerung (durch Mißernten) in die Geschichte ein. Die Entschuldung und die Wiedereinrichtung der Landwirtschaft dauerten an. Deutschland war zersplittert, und erst durch die Gründung des Deutschen Zollvereins 1834 begann ein dynamischerer wirtschaftlicher Aufschwung. Die eigentliche Konsolidierung und der Beginn der Industrialisierung durch Ausbau des Eisenbahnnetzes, Maschinenbau setzten in Deutschland erst in den späten 1830er und in den 1840er Jahren ein.
1914 bis 1924
In der Kriegszeit wurde die Wirtschaft auf Planwirtschaft umgestellt und der Staat machte Schulden wie ein Major. Die unmittelbare Nachkriegszeit war geprägt von Demobilisierung, Produktionsrückgängen, hohen Schulden und der Last der Reparationszahlungen. In Deutschland führte die internationale Krise zum Höhepunkt der Hyperinflation im Jahr 1923. Mit der Einführung der Rentenmark im November 1923 und dem Dawes-Plan 1924 begann eine kurze Phase der Stabilisierung.
1929 bis 1932
In den Entstehungszusammenhang der Weltwirtschaftskrise gehören die Folgeprobleme des Ersten Weltkriegs auf der Ebene der internationalen Finanzbeziehungen und des Welthandels, die bis in die 1930er Jahre ungelöst blieben. Der starke Abwärtstrend setzte sich bis zum Sommer 1932 fort, in Deutschland herrschte erst 1935 wieder Vollbeschäftigung.
1939 bis 1950 (im Osten bis 1990)
Nach Kriegsende lag die Wirtschaft am Boden, die Produktion war minimal, und die Reichsmark war wertlos: Die Einführungen der D-Mark am 20. Juni 1948 bzw. am 1. Juli 1990 waren im Zusammenhang mit der Zurückdrängung der Planwirtschaft die entscheidenden Wendepunkte.
Wir sehen: Man braucht schon etwas Puste, um schlechte Zeiten durchzustehen. Wer in langlebigen Sachwerten investiert war, hatte den Vorteil. Unsere Nachbarn hatten nach dem Kriege noch Maschinen, Möbel und Kleidung aus dem Zweiten und Dritten Reich. Meine Eltern hatten wegen Bombardierungen nichts. Die Jungs in meiner Schulklasse hatten fast alle blankgescheuerte Lederhosen aus der Vorkriegszeit an. Ich konnte auf solche wertvollen Ersatzrückstände nicht zurückgreifen, was nachteilig war. Das ist nur eins von vielen Exempeln.
Natürlich konnte man in Krisenzeiten auch durch Parteiarbeit Vorteile erlangen. Es war allerdings nach Ablauf einer gewissen Periode wiederum nachteilig in der NSDAP, der SED, der SS oder der Stasi gewesen zu sein. Ehrlich währt am längsten.
