Die Exporte inflationsbereinigt

Heute staunt das größte Finanzgenie aller Zeiten – L. Klingbeil – über die neueste desaströse Steuerschätzung und schiebt alles auf den Irankonflikt. Wenn wir uns die Exportzahlen nach den USA und China 2018 bis 2025 ansehen, so sehen wir eine labile Entwicklung, die schon während der Merkel-Zeit eingesetzt hat, sich in den letzten drei Jahren aber beschleunigte.

JahrInflation IndexExport USA nominal Mrd. €inflationsbereinigt Mrd. €
201810084,684,6
2019101,889,387,7
2020103,274,972,6
2021103,789,486,2
2022107115,5107,9
2023114,3118103,2
2024121,1122,2100,9
2025123,7112,791,1

Dasselbe für China

JahrInflation IndexExport China nominal Mrd, €inflationsbereinigt Mrd. €
201810069,169,1
2019101,870,969,6
2020103,268,666,5
2021103,776,974,2
202210780,675,3
2023114,373,664,4
2024121,170,157,9
2025123,761,449,6

Seit 2023 sinken die inflationsbereinigten Exporte massiv. Was China betrifft, kann die Nationale Front 2.0 auch keine Zölle vors Loch schieben. Das sind wettbewerbsbedingte Probleme. In China kommt dazu, daß der Chinese nationaler denkt und den Duft der großen weiten Welt immer weniger schätzt. Das betrifft die Luxusmodeanbieter ebenso wie die Autoverkäufer.

Die ungünstige Steuerschätzung hat vor allem damit zu tun, daß die Energiekosten in Eurpoa stärker steigen, als in Übersee. Die CDU sollte sich mal fragen, ob die Abschaltung von 14 Kernkraftwerken so zielführend war. Während der anfänglichen Schröder-Regierung lag der Strompreis etwas über 20 Center pro kWh, inzwischen schicken Wind und Sonne Rechnungen und er hat sich verdoppelt.