Berlin bleibt ein einziger Sumpf
Die Karten für den endgültigen Absturz sind gelegt. Kai Wegner hat die CDU nicht nur durch die Tennisaffäre zerstört. Auch abseits des Stromausfalls im Südwesten hat er sich ständig an die Mainstreammedien und NGOs angewanzt. Kurz vor der anstehenden Abgeordnetenhauswahl geriet Wegner wegen Symbolpolitik in die Kritik. So ließ das Land Berlin für fast 380.000 einen eigenen doppelstöckigen Truck für den Christopher Street Day anmelden.
Auf der grünen Schleimspur wurde das Klimaanpassungsgesetz im Frühjahr 2026 beschlossen: Laut dem Gesetz sollen bis 2040 insgesamt eine Million gesunde Straßenbäume in Berlin stehen. Schätzungsweise 3 bis 3,2 Milliarden Euro soll das kosten. Pro neuem Straßenbaum inklusive Kauf, Pflanzung und dreijähriger Entwicklungspflege belaufen sich die Kosten auf etwa 3.000 Euro. Nicht daß ich was gegen Bäume habe, ich habe seit 1980 39 Stück auf eigenen Grundstücken auf eigene Kosten gepflanzt. Bei einem unfreiwilligen und unbezahlten Arbeitseinsatz im Staatswald kamen noch mal mehrere hundert Buchen dazu. Aus winzigen Sämlingen habe ich drei große Ahörner gezogen, was so gut wie nichts gekostet hat. So verschuldet wie die Hauptstadt ist, sollte man das Bäumepflanzen den Einwohnern überlassen.
Während der Regierungsperiode von Wegner wurde die Berlinade mit 3,3 Mio. € jährlich gepampert. Bei der Abschlussgala 2024 warfen Preisträger auf der Bühne Israel einseitig Völkermord vor. Das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 blieb dabei unerwähnt. Auch 2025 riss die Kritik nicht ab. Als sog. „Filmschaffende“ erneut Israel einen „Siedlerkolonialstaat“ vorwarfen, schaltete sich der Staatsschutz wegen verbotener Parolen ein. 2026 verließ ein Bundesminister aus Protest den Saal, als der Bundesregierung auf offener Bühne eine Partnerschaft zum Genozid unterstellt wurde. Zudem ist die Kritik daran berechtigt, daß Filme gezeigt wurden, die der Filmförderung entsprungen sind. Ein zutreffendes Adjektiv verspare ich mir, um nicht im Knast zu landen.
Der Kultursenator Chialo stand im medialen Rampenlicht, weil er nach den Vorfällen im Kulturbetrieb eine verpflichtende „Antisemitismus-Klausel“ für Kultureinrichtungen einführen wollte. Diese musste er im Januar 2024 wegen massiver juristischer Bedenken und Protesten aus der Kunstszene – Vorwurf der Einschränkung der Meinungsfreiheit – wieder zurückziehen. Rückendeckung von Wegner reichte nicht aus, die Hamas-Mafia und die Mullahs sind in Berlin eben tonangebend.
Der Rücktritt von der Spitzenkandidatur der CDU für die kommende Wahl ist so kurz vor dem Termin eine mittlere Blamage. Der neue Kandidat hatte als erstes Statement nichts anderes auf der Pfanne, als daß der CSD zur DNA von Berlin gehört. Aus den Reihen von SPD, Grünen und AfD sowie von der CDU-Bundespolitikerin Klöckner kam massive Kritik. Moniert wurden die hohen Kosten des oben genannten Trucks für die hochverschuldete Stadt sowie ein möglicher Verstoß gegen die staatliche Neutralitätspflicht bei einer politischen Demonstration.
Wenn die CDU keine anderen Ideen in einer hochverschuldeten Stadt mit gewaltigen Investitionsrückständen hat, wird sie von ihren Wählern abgestraft werden. Schulen, Straßen, Brücken zerbröseln, während abseitige Steckenpferde wie Berlinade, CSD und Luxusbäume geritten werden.

Schätze, daß bei einer künftig denkbaren Sezession niemand diese heiße Kartoffel anfassen möchte. Vielleicht ausländische Interessenten im Sinne des Αὐγείας?
Wenn ich die libertären Sezessionsrecht-Vertreter richtig verstehe, wollen sie vor allem erstmal Privatstädte.
Das wird mit einer parasitären, industriefreien, linksgrünen Millionenstadt nicht gehen.
Als Steinbruch, wie antike Großstädte, taugt es auch nicht.
Berlin ist eben eine der vielen Bösartigkeiten der Vier Mächte.
Berlin war schon seit 1900 der allerletzte Dreck. Man lese mal Leberecht Hühnchen von Heinrich Seidel.
In Anbetracht der gegenwärtigen Zustände dort kommt einem eher das Hirschfeldlied in den Sinn.
Ja, komisch, daß das Hauptstadt wurde.
Hofhaltung war in Potsdam, Stadtschloß und Charlottenburg ohne Heizung, Elektrizität und fließend Wasser. Die Industrieansiedlungen eher künstlich, im übrigen Reich unbeliebt. Willys Mutter schlußendlich in Hessen.
Wenn schon Preußen die Führungsmacht sein wollte, warum nicht Königsberg? Ggf. hätte das freie Meer auch den Geist befreit…..
Zwischen dem Projekt „Privatstädte“ und Berlin besteht ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Habe von der Gemeinde vor paar Jahren 1000 qm als Gartenland sehr günstig dazugekauft. Da wurde dann allerhand Exotisches, Obst und Weihnachtsbäume gepflanzt, auch eine Art offene Laube hingestellt, gut für meine Hüftübungen, Feiern u.ä. .
Robinie ist schon wieder raus, weil es wuchert phänomenal, Walnuss auch. Äpfel und Pflaumen waren letztes Jahr richtig üppig, die Glaser reichen noch länger..
Zwei ältere Birken mussten weg, Auflage vom Amt zwei neue Bäume Ersatzpflanzung a 100 €. Dass ich wohl > 100 Bäume und Büsche gesetzt hatte, interessiert das Amt und die Verordnung nicht.
Schön wild und grün wuchert es bei mir. Bin aber jetzt meist mit Sägen unterwegs auf dem Hof.
Mir scheint, selbst mein Bartwuchs nimmt zu.
Berlin wächst kostenfrei von ganz alleine zu, Naturverjüngung. Mögliche und vom Kartell herbeiprovozierte Oreschnikeinschläge werden den Prozess enorm beschleunigen.
Als es vor einigen Tagen so unsäglich heiß war, kam Paul, mein Nachbar (ein CDU-Mann), zu mir in den Keller, um mit mir bei kühlem Flaschenbier einige politische Meinungen auszutauschen. Dabei hatte er sich maßlos darüber aufgeregt, dass der regierende Bürgermeister von Berlin einfach so – ohne rot zu werden – die Belügerei seines Wahlvolkes eingestanden hat.
In dem Disput radikalierte er sich zusehens, dass ich auf ihn deeskalierend einwirken musste. Ich bat ihn sich zu mäßigen, nicht so laut und so viele gemeine Kraftausdrücke gegen das regierende Oberhaupt zu benutzen. Das gelang mir teilweise. Er wurde ruhiger.
Nach dem vierten Bier sagte Paul mir, dass er immer ein treuer CDU-Wähler war. Nun wolle er aber in einem Brief an den Regierenden die Frage stellen will, ob ihm bewusst sei, dass er schon jahrelang einen „linksalternativen Multikulti-Saustall“ regiert.
Du liebe Güte, sagte ich, mache das bloß nicht! Die kommen mit dem SEK und treten früh am Morgen dir die Türe ein. So ein Brief bringt dir wegen Majestätsbeleidigung nur Ärger und ändert nichts an den Tatsachen. Berlin ist nun mal kaputt und kommt vielleicht erst wieder auf die Beine, wenn die AfD regiert.
Hallo Joa, zum Lästern in den Keller? Da ist mir nicht zum Schmunzeln. Eine uralte Weisheit der Staatsführung: dauerhafte Stabilität beruht nicht, sinnbildlich, auf dem Lauf der Gewehre, sondern der allgemeinen Zustimmung der Untertanen – inklusive Dampfablassen. Ob Karneval, Bierkneipe oder Kabarett. (Erinnere mich an Kabarett im Fernsehen, wo Politprominenz deutlich durch den Kakao gezogen wurde und gleichzeitig in den ersten Reihen saß, lachte und klatschte – natürlich ohne Konsequenzen.) Die heutige Entwicklung in der EU dagegen 😟. Schönen Sonntag!
Im Prinzip stimme ich Ihrem Beitrag zu. Aber ich muss dennoch über meinem Nachbarn Paul schmunzeln. Er hat mit seiner Lästerei bewiesen, dass die oft geäußerte Vermutung, Kinder und Betrunkene würden im Zustand zugespitzter Erregung offen zeigen, wie sie tatsächlich denken, hinreichend Wahres hat.
Wenn ich mit meinem Hinweis auf den Zustände in Berlin, die sich nur mit der der Wahl der AfD beseitigen lassen, erreicht habe, dass Paul diesmal die richtige Partei wählt, dann ist das doch schon etwas.
Wie es mit Wegner wird wurde gleich nach seiner Amtseinführung klar, als in den Bezirken neue Stellen für Geschlechtskaspereibeauftragte geschaffen wurden.
Die selbe Szene, die bestimmen will, was man nicht sagen darf, ist seltsamerweise gegen Einschränkungen, wenn es um Antisemitismus geht.
Danisch weiß immer etwas Aktuelles über die Dysfunktionalität Berlins:
https://www.danisch.de/blog/2026/07/15/das-itdz-berlin/#more-75626
https://www.danisch.de/blog/2026/07/14/die-wundersame-datenvermehrung-zu-berlin/#more-75620
Eines Tages wird ein Riesenarsch über dieser Stadt erscheinen und sie zukacken, bis nur noch der Fernsehturm rausguckt.
Eines Tages wird ein Riesenarsch über dieser Stadt erscheinen und sie zukacken
Wo haben Sie den Spruch her? Ich kenne ihn von Anfang der 80er Jahre aus dem Reichsadler/“Geier“ in Freiburg, wo er mit Zeichnung in den Tisch geritzt war…
Man möge mir verzeihen, daß ich die Quelle dieses Bonmots nicht angab. Ich fand es zur selben Zeit im Wachturm eines Waffenlagers der Bereitschaftspolizei, wobei dort das Erscheinen des Arsches am Horizont erwartet wurde. In Freiburg war ich nur mal als Tourist.
Warum so pessimistisch? Der (ohne Frage) Augiasstall bedarf einer grundlegenden Reinigung, Scheiße gibt es buchstäblich schon genug. Kein Gewaltakt, nur das leise Ende der finanziellen Pamperung und die gesamte Bevölkerung wird die Ärmel hochkrempeln MÜSSEN,.,
Haben Sie wirklich noch Hoffnung?
Wer Bilder der zerbomten Großstädte, Hungertrecks, Rheinwiesen – mit Millionen Toten nach Kriegsende – gesehen hat: Es war nicht das Ende. 👍 (Werd’s mir von oben angucken.)
Ich behaupte immer, dass der Länderfinanzausgleich abgeschafft werden muss. Dann wären die Berliner Bürger deutlich stärker mit der Politik konfrontiert, die sie mehrheitlich gewählt haben. Das gäbe vielleicht ein Ende mit Schrecken. So wie es jetzt läuft, ist es ein Schrecken ohne Ende. (Wenn man mit der Wirtschaftspolitik so weiter macht, wird es allerdings immer weniger über den Länderfinanzausgleich zu verteilen geben.)