Briefwahl in der Praxis
Einmal habe ich per Briefwahl die Stimme abgegeben. Das war bei einer Bürgermeisterwahl. Die zuständige Mitarbeiterin in der Verwaltung war erkrankt und es ging eigentlich drunter und drüber. Ich bin dann an den Sitz der Verwaltung gefahren, um den Umschlag abzugeben, weil er erst kurz vor dem Wahltermin bei mir ankam. In einem Nebenraum stand auf dem Fußboden eine offene Plastikkiste, in der die Wahlumschläge gesammelt wurden. Hm. Die meisten Stimmen wurde zuletzt ohnehin ungültig, weil der gewünschteste Kandidat kein passives Wahlrecht hatte.
Ein andermal konnte ich 1990 sehen, wie eine 99jährige in einem Altersheim ihre Stimme per fliegende Wahlurne abgab, Die Krankenschwester erklärte ihr: „Oben stehen die, die dran wollen, darunter stehen die, die dran waren und darunter stehen die, die nicht drankommen werden.“ Die 99jährige äußerte sich nicht und die Krankenschwer machte das Kreuz bei „denen, die dranwollen“.
Ich bin aus beruflichen Gründen und auch privat mehrfach in Pflegeheimen gewesen. Im Schnitt war ein Drittel der Insassen dement. Da kannst du selbst mit gutem Willen die Stimme nicht ordentlich abgeben, egal ob du dazu befugt bist, oder auch nicht.
Ich denke, daß 99 % des Wahlbetrugs in den Heimen passiert, mit mehr oder weniger Absicht,

Als Zwischenschritt bei der Abschaffung von Wahlen / Zentralstaaten könnte man das Wahlrecht auf Nettosteuerzahler begrenzen mit dem Ergrbnis eines deutlich kleineren Parlamentes, wo diese Leute über die Steuern und deren sparsamste / sinnvolle Verwendung beschließen.
Ich denke, bei Gebel braucht es kein Parlament? Sollte nicht gerade der Berufspolitiker vermieden werden?
Moin Trotz Ski! Titus Gebel ist nicht der liebe Gott oder die zentrale liberale Referenzbehörde 🙂 und dann war unheils- respektive hoffnungsschwanger vom „Zwischenschritt“ die Rede – den staatstrunkenen Blauen quasi ein Beinchen stellend. NB Wieso Berufspolitiker – ohne Diäten oder Pensionen, Reisekosten natürlich privat usw.?
Aber Gebel hat die bisher einzige Privatstadt hingestellt, damit ist er quasi der Papst.
Soziologische Experimente finde ich immer interessant. Sind die einzigen, die garantiert jedes Mal schiefgehen.
Briefwahl in den momentanen Auswüchsen – bis zu 30% Briefwahlteilnehmer – ist das Eingangstor zum Wahlbetrug, mit dem man Wahlergebnisse unkontrolliert manipulieren kann. Das Unrnenergebnis in Sachsden-Anhalt belegt etwa 52% für die AfD. Das Ergebnis der Briefwahl – etwa 42 %. Briefwahl wird erst nach dem Vorliegen des Ergebnisses der Urnenwahl ausgezählt. Man weiß also, wieviel Briefwahlstimmen man benötigt, um das Urnenergebnis zurechtizubiegen.
Persönliches Beispiel: bei einer Kommunalwahl wurde meine Frau gefragt, warum ich nicht zur Wahl kommen. Ich hatte an der Briefwahl teilgenommen und meine Frau sagte das auch den Wahlhelfern, die antworteten, dass in diesem Falle in der Wahlliste meine Stimmabgabe registriert sein müsste. Meine Briefwahlteilnahme war aber nicht registriert. Rote Ohren bei den Wahlhelfern und eine Bemerkung, dass man meine Wahlteilnahme bestimmt noch korrigiert.
zu den aktuellen Zuständen bei Wahlen:
https://apolut.net/im-gespraech-stephanie-tsomakaeva/