Kerkeling als Steuerexperte
Die SPD hat mögliche Steuern und Abgaben beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik auf die Tagesordnung einer Fraktionssitzung gesetzt. Es ginge laut dpa darum, technischen Fortschritt und gute Arbeit in Zukunft zu verbinden. „Und hier erleben wir mit dem Thema künstliche Intelligenz eine Revolution, wo wir auch die politischen Rahmenbedingungen letztlich setzen müssen. Denn die Frage ist nicht, ob das passiert, sondern die Frage ist, wie es passiert“, sagte der Fraktionskönig Miersch.
Die SPD-Bundestagsfraktion diskutiert über die KI-gestützte Zukunft der Arbeit und hatte auch Fachleute eingeladen. Darunter die Stimmungskanone der Regierung – Kerkeling – der einen Impuls mit einem Vortrag geben sollte. Nein, das ist keine Satire. Das ist Berlin-Mitte.
Ich stelle es mir schwierig vor, in einem Unternehmen den Anteil des Gewinns zu ermitteln, der von KI oder Robotern erwirtschaftet wird. Bisher hatte der Fiskus beispielsweise darauf verzichtet, den Gewinnanteil einzufordern, der mit Flachzangen, mit Bohrmaschinen oder mit Salzsäure erarbeitet wird.
Wenn es darum ginge den Pilgerweg nach Compostella zu beschreiben, wäre Kerkeling ein Fachmann. Aber welchen Gewinnanteil seine Einschlafgetränke an seinem Buch „Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg“ gebracht haben, das wäre mit dem Fiskus wohl umstritten.
Merz hat sich darauf eingelassen mit Narren zu regieren, was darauf hinweist, daß er wohl auch selber einer ist. Man kann sich Berlin nicht mehr ohne einen Schauder ansehen: Eine geschützte Werkstatt ist Gold dagegen.

Das ist ja nichts Neues: in den siebziger Jahren forderte die SPD eine Maschinen Steuer, vornehmen, auch Wertschöpfungabgabe genannt.
Die Idee einer Robotersteuer ist uralt und stammt m.W. von einem US-Ökonomen.
Allerdings hätten die Robbies in Restdeutschland ja keinen Strom, oder nur, wenn die Windmühle geht – da brauchtes viele Felder im Steuerformular!
Habe nichts gegen Steuern, nur gegen Politikerhybris u. Steuerirrsinn. Es ist etwas faul im SteuerStaate der Berufspolitik. Warum dürfen wir, die Alleszahler, nicht über den Haushalt mitbestimmen? Weil dann der Steuerwahn zu Ende wäre?
„Wer Steuergeld verschleudert, Verträge am Volk vorbei aushandelt oder die Energieversorgung ins Risiko setzt, trägt persönlich kaum je die Konsequenzen. Ein Handwerker haftet für Pfusch mit seinem Vermögen. Ein KMU-Inhaber steht nach einer Fehlentscheidung vor dem Ruin. Ein Berufspolitiker tritt im schlimmsten Fall zurück und nimmt eine lebenslange Pension mit. Oft folgt sogar die Beförderung in eine internationale Organisation oder eine NGO.
https://uncutnews.ch/politiker-ohne-haftung/
Das befallene Zahlvolk erleidet quasi die „Bestrafung des Prometheus“ und muss ohnmächtig und wie an Ketten gelegt erdulden, was die Berufspolitiker da mit uns veranstalten. Es gibt keinerlei Möglichkeit diesem Treiben einen Stopp zu verpassen, ehe es zu spät ist. Volksabstimmungen- nada. Das hatte M. richtig erkannt.