Warum tat Dr. M. das?
Daß sie nicht besonders konsistent in ihren Aufwallungen ist, zeigte sich grade beim Einkauf in einer Bäckerei. Trotz ihrer Kohlendioxidphobie ließ sie sich mit zwei tonnenschweren gepanzerten Pkws etwa 700 Meter weit kutschieren, um zwei kleine Tüten einzuladen. Hat sie die Klimagläubigkeit nur vorgetäuscht, um den NGOs zu gefallen? Oder gelten die Gebote der Klimasekte für sie persönlich nicht?
Ist ihre Asylpolitik auch als diffus einzuschätzen? Daß sie Araber zum Kommen einlud, obwohl sie wußte, daß diese zumindest teilweise den Führer abgöttisch verehren? Waren ihre Treueschwüre gegenüber Israel nur vorgetäuscht? Ist sie in Wirklichkeit Nationalsozialistin? Oder ist sie Opportunistin und wollte nur den NGOs und dem Zwangsfernsehen gefallen?
Nun könnte man vermuten, daß sie 2015 vom Antisemitismus in Arabien nichts wußte. Genauso könnte man allerdings glauben, daß sie Berater hatte, die sie vor der Stimmung im Morgenland warnten. Zumindest hätte sie ja auf PEGIDA hören können. Bei verschiedenen Demonstrationen in deutschen Großstädten im Jahr 2014 – darunter auch in Berlin, Essen und Frankfurt – wurde die Parole „Juden ins Gas“ offen skandiert. Dr. M. entschied sich 2015 trotzdem für die Einwanderung von HAMAS und Moslembrüdern.
Eine Vermutung führt ins Dickicht der protestantischen Kirche, zu der ihr Vater ja gehörte und in dessen Dunstkreis sie aufgewachsen ist. Im Herbst 1967 hatte ich Konfirmandenunterricht bei Pfarrer Thurm von der Johanneskirche in Weimar. Der Sechstagekrieg im Heiligen Land war grade zu Ende und der Kreml hatte sich auf die Seite der Araber gestellt. Das hatte natürlich zur Folge daß auch die Ost-CDU gegen Israel sein mußte, Und nach den Infos von Pfarrer Thurm reichte diese Stellung auch in die protestantische Kirche hinein, Sie war ja von roter Gestapo durchsetzt. Thurm hatte im Kirchenchor zum Beispiel einen Musiklehrer, der vormals in der NSDAP gewesen war und inzwischen zur SED übergelaufen war. Der aber an seinen braunen Überzeugungen festgehalten hatte. Pfarrer Thurm war dagegen auf der Seite Israels und warf einigen Kollegen Antisemitismus vor. Er sagte schon damals, daß die Nachbarstaaten von Israel die Palästinenser nicht aufnehmen würden, um gegen den Judenstaat zu sticheln.
Man weiß nicht, was Dr. M. nun wirklich glaubt, objektiv hat sie wie sich nun bei den Berliner Wahlen endgültig zeigte, das Geschäft der NSDAP betrieben. Soviel Probleme mit dem Antisemitismus wie derweilen gab es vor 2015 nicht.
Einzelne Vorfälle wie der Anschlag von zwei Arabern auf eine Synagoge in Düsseldorf im Jahr 2000 waren damals noch Einzelfälle und wurden von Schröder den Rechten in die Schuhe geschoben. Der damalige Bundeskanzler besuchte kurz nach der Tat gemeinsam mit dem Zentralratsvorsitzenden Spiegel den Tatort. Er verurteilte den Anschlag scharf und prägte dort den berühmten Begriff des „Aufstands der Anständigen“ gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt. In der Folge dieses Aufrufs organisierten NGOs bundesweit Lichterketten. Richtig wäre schon 2000 ein Aufstand gegen antisemitische Einwanderung gewesen.
Beitragsbild aus Zellerzeitung. Heute: Remmo-Clanchef läßt Funktionen ruhen.
