Wohlstand für alle war einmal
Angesichts der wachsenden Korruption, die der Max und der Moritz der Berliner Politik über den Bundeshaushalt finanzieren, ist es für den Nichtpensionär und Normalrentner schwierig seinen Lebensstandard zu halten. Insbesondere die Dieselrechnungen hauen ganz schön rein. Unsere zwei Fahrten nach Kroatien haben etwas mehr gekostet, als früher. Es ist zudem 2026 nicht so leicht zuzuverdienen. Sicher, die Gärten haben manche Ersparnis gebracht, die Erdbeer- und Tomatenernte war gut, aber die Äpfel sind heuer zu vier Fünfteln madig. Die Pflaumen- und Birnenernte war zumindest am deutschen Standort überschaubar, Um Kosten zu sparen habe ich eine alte Immobilie, in der wir 20 Jahre gewohnt hatten, verkauft. Die Zeit, wo man gute Preise erzielte, sind vorbei. Das liegt am Heizungsgesetz und den energetischen Sanierungskosten, die irgendwann auf Hausbesitzer zukommen könnten, wenn die Nationale Front weiterhin am Ruder bliebe. CDU und FDP sind in Meck-Pomm schon mal weg, aber die anderen grünen Quälgeister sind alle noch da.
Das Geld aus dem Hausverkauf wollte ich in Aktien anlegen, was im Moment nicht einfach ist und sehr langsam vorankommt. Das liegt daran, daß vieles schon gut gelaufen ist. Jetzt noch in Energieaktien zu gehen ist sehr spät, auch die Robotik verschnauft nach einer Aufwärtsphase, und die großen Sieben bewegen sich bestenfalls seitwärts. Da ist guter Rat teuer. Ich hatte einige verprügelte Softwaretitel gekauft. ServiceNow, Accenture und Salesforce haben geliefert, bei Nemetschek und SAP warte ich noch auf das Wunder. Ansonsten halte ich mal die Füße still. Ich beobachte einige Basiskonsumaktien, aber die leiden alle darunter, daß die Kunden von Marken- auf Billigprodukte umschwenken. Man muß im Moment Geduld haben und auf Gelegenheiten warten, zum Beispiel die nächste Krise. Was mittlere Katastrophen, Einbrüche, Schulden und neue bürokratische Fallstricke betrifft, da kann man sich auf vdL, die Huthis, Lagarde, Merz, die Clans und Macron verlassen.
