Der Umgang mit größeren Ländern
Es gibt Länder, die entweder eine große Raumtiefe, Bevölkerung, Rohstoffe, Kernwaffen oder Wirtschaftkraft haben, manchmal auch mehreres davon. Sie spielen in einer eigenen Liga, wo klein Fritzchen verlacht wird.
Der Umgang mit den Weltmächten sollte überlegt sein, sollte sich über einen größeren Zeitraum nicht wesentlich ändern, und von Emotionen frei sein. Die Medien sollten im Außenpolitikteil auf Zurückhaltung eingestellt werden.
Noch bevor das Deutsche Reich 1871 für etwas mehr als 40 Jahre ins Rampenlicht der Weltpolitik eintrat, war Otto von Bismarck preußischer Gesandter in St. Petersburg gewesen. Über die russische Politik äußerte er sich in seinen Erinnerungen sparsam. Lediglich die Alvenslebensche Konvention fand Erwähnung. Seine Erfahrung kleidete er in eine Anekdote. In einem Park des Zaren hatte er einen Posten stehen sehen, dessen militärischer Sinn ihm nicht aufging. Er forschte bei den Vorgesetzten nach, die wußten nichts. Ein alter Bediensteter berichtete, daß Katharina II. 100 Jahre zuvor an dieser Stelle ein verfrühtes Schneegöckchen gesehen hätte, damit es nicht zertrampelt wurde, hatte sie den Posten angeordnet. Jahrzehtelang war vergessen worden den Posten wieder abzuziehen. So dezent beschrieb Bismarck die morgenländischen Verhältnisse.
Er selbst war um ein Dreikaiserbündnis besorgt, welches ihm durch eine Eitelkeit aber zwischen den Fingern zerrann. Er hatte in Berlin zwischen England, Rußland, der Türkei und weiteren Großmächten vermitteln wollen, wobei er keine Seite zufreidenstellen konnte und Verärgerung hinterließ. Als Tüpfelchen auf dem i zerriß sein Hund Taras II dem russischen Außenminister, dem Fürsten Gortschakoff, noch die rote Seidenhose.
Wilhelm II. ruinierte durch Großfressigkeit die austarierte außenpolitische Kulisse seines Vaters und was nach dem Weltkrieg erfolgte war ein Wechselbad der Aktivitäten. Nach einer Annäherung an Rußland – z.B. in Rapallo, bei durch den Versailler Vertrag verbotenen Aktivitäten der Reichswehr und der Teilung Polens, kam es zum WK II und der Annexion von Thüringen, Sachsen und Preußen durch den Kreml. Es begann eine Phase des widerlichsten Arschleckens. „Freundschaft zur Sowjetunion ist Ruhm und Ehre der Nation“ und „von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen“, Olaf Scholz und seine Sozialdemokraten strömten an den Hof der Ostberliner Satrapen, die CDU war sogar in der Nationalen Front organisiert, Dr. M. machte nach 2005 untertänigste Kratzfüße in Moskau. In diese Periode fielen auch der Auftritt von Wladimir Putin im Bundestag und die Entsendung der Kapelle auf den Roten Platz:
So eine Musik kann man schicken, wenn die Beziehungen seit Jahrzehnten in einem beständigen Lauf dahindümpeln. Zwei Jahre nach der Musi organisierte das in Davos und mit Soros geknüpfte Netzwerk den Maidanputsch und die Beziehungen zwischen Rußland und Deutschland erreichten wieder einen Tiefpunkt.
Also Leute, eure Außenpolitik ist hochgradig unprofessionell. Die kleinen Länder ohne Raumtiefe, ohne Kernwaffen, ohne Rohstoffe, mit einer kollabierenden Wirtschaft und ohne gesicherte Energieversorgung müssen sich berechenbarer präsentieren.

Das gilt nicht nur für die Großmächte, das gilt auch und vor allem für die unmittelbaren Nachbarn. Der absolut unerträgliche Großmaul-Pinocchio hat Glück, daß Frankreich gerade extrem geschwächt dasteht, durch einen ebenfalls von wer-weiß-wo finanzierten und marionettierten Präsidenten. Desgleichen das inzwischen islamische Britannien.
Norwegen, die Niederlande ziehen in Strömen Geld für Gas und Öl aus Restdeutschland, um das Schlimmste zu verhindern: eine wie auch immer geartete militärische Aufmandelung. Jetzt fehlt nur noch eine Änderung der EU-Regularien, sodaß Restdeutschland auch durch noch so viele Neger & Araben nicht mehr die Bevölkerungs- und damit Entscheidungshoheit hat. Wirtschaftlich ist bereits Schluß.