Es sah so harmlos aus

Eine der bedeutendsten Mordexzesse spielte sich in Kambodscha ab. Unter der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha (1975–1979) wurden etwa 1,7 bis 2 Millionen Kambodschaner ermordet. Das entsprach etwa einem Viertel der damaligen Gesamtbevölkerung des Landes. Zum Beispiel gibt es einen Baum, an dessen Stamm Babies getötet wurden, indem sie mit dem Kopf gegen den Baum geschleudert wurden. Das ist Sozialismus pur.

Natürlich gab es auch in Westdeutschland Bewunderer. Insbesondere der Kommunistische Bund Westdeutschlands, eine Studentenvereinigung, in der Winfried Kretschmann, Reinhard Bütikofer, Ralf Fücks, Ulla Schmidt und Krista Sager organisiert waren. Der Kommunistische Bund Westdeutschlands (KBW) unterstützte und verehrte die Roten Khmer unter Pol Pot unkritisch, lehnte Berichte über den Völkermord als westliche Propaganda ab und schickte sogar Delegationen sowie finanzielle Hilfen nach Kambodscha. Noch Ende 1978 reiste eine KBW-Delegation nach Kambodscha, um sich mit den Machthabern zu solidarisieren.

Es begann ganz unspektakulär mit dem Einmarsch der Roten Khmer in der Hauptstadt. Ein Franzose hatte das gefilmt.

Dasselbe Schicksal wird vermutlich auch Berlin erleiden, wenn die Linke die Stadt übernehmen wird. Denn so vorzeigbare Gestalten wie Gysi haben in der Partei nichts mehr zu sagen. Reichinnek und Pantisano sind aus härterem Holz geschnitzt. Sie werden wie ihre Götzen Honecker und Mielke vermutlich wieder brutal rumherrschen.