Mercosur ist gut, Agrarpolitik schlecht
Das Handelsabkommen mit einigen südamerikanischen Staaten hätte der deutschen Industrie einige Exportschancen verbessert und wichtige Rohstoffimporte verbilligt.
Allerdings hat die irrsinnige Bürokratiemaschine der EU die Arbeitsbedingungen der europäischen Landwirte derart verschlimmert, daß sie keine fairen Bedingungen haben. Die argentinischen und brasilianischen Bauern werden von ihren Regierungen weniger gequält und können deshalb billiger produzieren. Ich erwähne mal die Stichworte Tierwohl, Düngemittelverordnung, Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln, Dokumentationspflichten und Flächenstillegung.
Erst muß vdL weg, dann kann entbürokratisiert werden und dann sollte man den Handel freier gestalten.
Das Wort Freihandelsabkommen für Mercosur ist eh etwas euphemistisch. VdL hat zahlreiche Klimaschikanen eingebaut, so daß man besser von einem Handelsabkommen sprechen sollte.

Mein Verständnis war, daß die EU-Landwirtschaft unter Solarbrettern, Windmühlen, Fossil-Ersatz-Mais und -Raps hätte verschwinden und durch Lebensmittelimporte ersetzt werden sollen.
Das alles unter restdeutscher Herrschaft. Klar wollen die anderen Nationen das nicht (man hört ja die Wiederbetätiger hierzulande toben).
Macron hat jetzt zu lernen, daß seine Zukunft am unmittelbaren Rausschmiß von Flintenuschi und ihrer Germania-Kommission hängt.