Nun schält sich raus, warum D. Günther NiUS weg haben will
Schon Michail Bulgakow und Geh. Rath v. Goethe räumten ein, daß der Teuffel in der Gesellschaft eine Funktion hat. So war auch nicht alles was die Vulkangruppe angerichtet hat schlecht. Die Störaktion gegen die dystopische Kóronaapp war geil. Das Mißtrauen gegen die Smart City hat auch was. Meine Waschmaschine und mein Herd müssen sich nicht nach der Windgeschwindigkeit draußen richten. Aber das wars an Sympathy for the devil auch schon. Dem Stromausfall in Berlin konnten selbst dort wohnende naive Wähler der Nationalen Front nichts abgewinnen. Auch mit den Brandanschlägen auf die Bahn fremdeln selbst einige Dunkelgrüne.
Nius hat in einer Recherche die Verbindungen zwischen dem Kanzleramt, der Staatskanzlei in Düsseldorf einerseits und dem Vulkannetzwerk andererseits aufgedeckt. Zwischen den Ökofreaks der CDU und dem terroristischen Milieu fließt Steuergeld. Daß das öffentlich wird, mußte den Medienmuffel D. Günther natürlich stören. Die erfolgreiche Rechercheplatform NiUS soll weg. Die CDU plant einen ungeheuerlichen Angriff auf die Meinungsfreiheit und das Grundgesetz, um ihre schmutzigen Geschäfte zu tarnen.
Der Hauptakteur der technikfeindlichen Agitation wird vom Bundesland NRW seit langem mit einem Posten am Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung gepampert. Der Ministerpräsident H. Wüst ist übrigens CDU-Mitglied, allerdings ein extrem umstrittenes. Als Verkehrsminister hatte er sich per esempio dadurch ausgezeichnet, daß die Rahmedebrücke im Zuge der Sauerlandautobahn wegen seiner Untätigkeit gesperrt werden mußte.
Der vom Kanzleramt mit Fördergeld geadelte Unrast-Verlag publizierte die Pamphlete „DISRUPT!“ und „DELE_TE“, die als Propagandamaterial des Vulkanumfelds gelten. Im Fadenkreuz der NiUS-Recherche ist – wie nicht anders zu vermuten – der windige Kulturstaatsekretär des Kanzlers. Wer solche Freunde hat!
Was NiUS nicht aufgefallen ist: Die Titelbilder der Unrast-Kampfpamphlete stammen aus dem Film „Metropolis“ aus dem Jahr 1926. Das war einer von Adolf Hitlers Lieblingsfilmen. Über der unterirdischen Arbeiterstadt mit menschenverschlingenden Kraftmaschinen ragte die Stadt des Lichts auf, deren Wolkenkratzer von wenigen Reichen und Besitzenden bewohnt wurden. Der finstere Jude Rotwang, ein verblendeter Wissenschaftler, der Metropolis knechten und beherrschen wollte, entführte die Arbeiterführerin Maria und ersetzte sie durch einen gleichaussehenden Roboter, der die Arbeiter zur Revolution und zur Disruption aufhetzte.

Der Jude Rotwang und sein heimtückischer AI-Roboter
In der Unterwelt des Films kam es drehbuchbedingt zu Wassereinbrüchen, die das Leben der Proletarier gefährdeten. Der Sohn des Besitzers von Metropolis und Maria verliebten sich, beseitigten die Umweltauswirkungen sowie den jüdischen Robot und die Partnerschaft von Kapital und Arbeit ward geboren.
Antisemitismus und Technikskeptizismus gaben sich schon 1926 die Hand, jetzt rekurriert das Vulkanumfeld darauf. Interessant!
Beitragsbild von B. Zeller, Kulturfreak Weimer druckt den Förderbescheid für den Unrastverlag.

Der Staat ist doch ein Vorbild für die braven Staatsbürger. Wenn der Staat die Elektrizität bekämpft indem er Atomkraftwerke sprengen lässt, wieso ist es dann falsch, wenn Staatsbürger Leitungen zerstören? Wer soll da noch Durchblick behalten, ohne Elektriker zu sein?
Nach den Verlautbarungen der Annalena B. soll das Leitungsnstz als Stromspeicher dienlich sein. Also in deren Logik ist es nicht falsch, dass Kernkraftwerke wegesprenkt werden, wenn zugleich der Flatterstrom der Windkraftanlagen in das Leitungsnetz reingeschickt wird. Und jeder, der gerase mal Strom braucht kann das Leitungsnetz ja anzapfen. Das Leitungsnetz als Akkumulator, dass ist irre und zugleich genial.
Vulkangruppe: Anarchisten sind bekanntlich die Feinde der Kommunisten (was die in der CDU/CSU scheints nicht merken), aber durch ihre etwas zwanghafte Desorganisation auch ein bißchen doof: stehend wie im Duell auf die Falangisten schießen (nicht lange), Durruti schaut in den Lauf seiner geladenen und gespannten Flinte (einmal), der heimwärts eilende Guerillero (von einem Tschekisten umgepustet – berühmtes Foto), der Versuch von David Graebers New Yorker Gruppe, ein Auto anzumelden (lesenswerte Groteske).
Nicht nur Metropolis, auch das leicht angewirrte Manifest des Unabombers Kaczynski wird gern in jenen Publikationen referenziert.
Es gibt allerdings einen großen Erfolg der Anarchisten aus jüngerer Zeit: den Mindestlohn bei Starbucks USA, durchgesetzt von den Wobblies.