Wie Lebensversicherungen umgestellt wurden
Etwa 83 Mio. LV-Verträge gibt es in Deutschland. Solche Verträge waren schon vor 1914 und auch in der Zwischenkriegszeit beliebt, da eine feststehender Betrag als Auszahlung versprochen wurde, oder sogar mehr. Das erschien den Versicherungsnehmern als wenig riskant. In der Praxis funktioniert die Absicherung mit LVs nicht, weil sie Papiergeldversprechen von Politikern sind.
Ich habe mal recherchiert, was 1923 und 1949 gemacht wurde, wie in den Währungsreformen umgestellt wurde.
In der Inflation von 1923 wurde das Kapital der LVs vollständig vernichtet. Lebensversicherungen wurden im Jahr 1925 per Gesetz auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Goldwertes (vor 1914) aufgewertet. Die Aufwertung erfolgte oft nur auf einen kleinen Prozentsatz der ursprünglichen Versicherungssumme, in günstigen Fällen 12,5 %.
Die Umstellung in der zweiten Währungsreform erfolgte 1949 in der Regel im Verhältnis 10:1. Dies entsprach noch einmal einem Verlust von 90 % des Nennwerts der Policen für die Versicherten.
Die Verschuldung der BRD setzt sich nach Prof. Raffelhüschen aus der Staatsverschuldung von 2,6 Billionen € und einer wesentlich höheren impliziten Verschuldung (zukünftige Leistungsversprechen für Renten und Pensionen) zusammen. Einige Schätzungen gehen von „versteckten“ Pro-Kopf-Schulden von bis zu 200.000 Euro aus, die durch die demografische Entwicklung und die Zusage von Renten und Pensionen bedingt sind.
Es läuft alles auf eine dritte Währungsreform oder eine galoppierende Inflation hinaus, die den gleichen Effekt hat, nämlich die Reduzierung der angesparten Kaufkraft.
Eine Erfahrung aus den bisherigen Währungszusammenbrüchen ist, daß die meisten Leute sich darauf nicht vorbereiten, weil sie halbseidener staatlicher Propaganda glauben.
Das ist zwar Quark, aber es gibt noch 83 Mio. LV-Verträge. Die zweite Erfahrung ist: Die Leute, die sich haben reinlegen lassen waren hinterher immer wütend.
Dabei war und ist es geringe Menschenkenntnis, die auf Kaiser Wilhelm II, Hitler oder Merz vertraute oder schon wieder vertraut. Alle drei hatten bzw. haben von Geld keine Ahnung und gingen hohe Risiken ein, Merz mit dem Sondervemögen bereits vor dem Beginn seines Regiments. Der Staat ist eine Zockerbude, während viele Unternehmungen dank Sachwerten alle Schwierigkeiten meisterten. Mercedes, BASF, Siemens und die Deutsche Bank sind Beispiele, etwa 60.000 deutsche Unternehmen sind älter als hundert Jahre,

Die Zentralbanken sind unabhängig. Also zumindestens in einer Richtung. Wenn man so will sind die Politiker abhängig von den Zentralbanken.
Jimmy Carter wäre hier zitierfähig. Aber offensichtlich wissen Sie das nicht. Der Seehofer Horst gehört auch zu denjenigen.
Was Sie auch nicht wissen, ist, das der Altvordere von Wilhelm II. nach und vor dem Bohei 1871 die lokale Residenz eines heute mit öffentlichen Benennungsverbot belegten Bankhauses betrat. Daraufhin äußernd, das sich derartigen Reichtum weder König noch Kaiser leisten könne.
Antisemitismuskeule!
Wilhelm II. wird ja, ähnlich dem Begründer des Faschismus, immer wieder als Zappelheini und Nichtskönner dargestellt. Mit Verlaub: Ich bin kein Royalist. Aber hatte derselbe nicht beschlossen die Wissenschaften zu fördern? …. institut? Der angebliche Pferd-Automobilvergleich ist nichts weiter als blanke Geschichtsfälschung!
Kurz vor der großen Katastrophe gabs dann noch erheblichen Finanzbedarf. Der Unaussprechliche, der Unfotographierbare und zwei weitere Verschwörer trafen sich ein paar Monate vorher zur inszenierten Entenjagd.
Der Rest ist Geschichte und die von Carter – zu recht so bezeichnete – Plutokratie steht kurz vorm Meltdown. Im Moment kacken sich der ehemalige FOX Moderator und die an seinen Lippen hängenden Ignoranten vorm Iran in die von Kleinstkindern aus Bangladesch genähten Hosen. Nur der Typ mit Mädchenvorname und Zwangsstörung glaubt noch an ein Wunder. So wie Merzens Fritze.
Nützt aber nichts.
Nun ja, wie wir gerade aus Ungarn hören, ist die sinnlose Arbeit für Links-Steuern bzw. der Verbleib im Bereich der europäischen Mächte an sich höchst riskant, mit LV oder ohne.
In vielen Hauptschulen wurde schon vor Jahren das Ausfüllen der Hartz-IV-Formulare geübt – es sollte die interkontinentale Auswanderungsplanung auch auf den Lehrplan kommen! Immer noch heißt die Bahnstrecke von Stendal (Winckelmann!) nach Bremen/Bremerhaven „Amerikalinie“.
Ach, noch was zu den „alten Unternehmen“ mit ihren „Sachwerten“: 100% von denen wurden gegründet und erlebten ihre Höhepunkte durch 100% Staatsaufträge.
Uniformen, U-Bootsbatterien, Waffen, Ferngläser, Zieloptiken, Munition, Suppenwürfel, Gelddruck-/Münzprägemaschinen, Orden und Ehrenzeichen, Flaggen und Standarten, Straßen-, Brücken- und Eisenbahnbau, die Kriegslokomotiven (Jung in Jungenthal rettete sich gerade wieder in die Wehrtechnik), Fernmeldeausrüstung usw. usf.
NB: Bei der weltweit fast einzigartigen Erfahrung in U-Bootsbatterien nimmt es eigentlich wunder, weshalb ausgerechnet ein Japaner die Lizium-Ionen-Technologie entwickelte. Dieser Industriezweig wurde auch aus grün-umwelt-links-ideologischen Gründen vor Jahrzehnten aus dem Land gedrängt – Chemie ist halt oft giftig.
Folgen der NATO Doktrin: Deutschland unten und Russland draußen halten.
Sollen die Unternehmen nun auch noch eine B-Note wie beim Eiskunstlaufen für Schönheit und Haltung bekommen?
Herr Prabel, haben sie doch schon bekommen in den letzten Jahren, mit dem ganzen DEI- und Ökokram.
Nein, aber Sie können nicht den maroden Staat angeblich werthaltigen Unternehmen gegenüberstellen, die zu 100% durch ebendiesen Staat finanziert wurden und werden.
Die jetzt laut jammernde BASF hatte ich noch vergessen: Haber-Bosch- und Ostwald-Verfahren, um an den durch die englische Blockade unerreichbaren Salpeter zu gelangen, im 1. WK.
Ich erinnere mich noch an die Worte meines Großvaters (+ in den 80ern): „Dreimal ist uns s Geld verreckt!“ Da war auch eine private Renten/Lebensversicherung dabei, die dann eben „weg“ war.