Körpernahe Dienstleistungen
Bundesfinanzminister Klingbeil kann nicht sparen.
Bundeswirtschaftsminister Katherina Reiche (CDU) verursachte laut Berichten vom August 2025 innerhalb von etwa drei bis vier Monaten Ausgaben in Höhe von 19.264,76 Euro für Visagisten, Friseure und Styling. Da sieht man mit gutem Willen noch einen gewissen Erfolg.
Bärbel Bas (SPD) hat im Jahr 2023 rund 13.000 Euro an Steuergeldern für persönliches Styling, Friseur und Make-up ausgegeben. Da müßte der Rechnungshof mal ne Erfolgskontrolle machen.
Für Friseur- und Visagistenleistungen zugunsten der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel sind seit Juli 2024 bis März 2026 insgesamt 64.677 Euro aus öffentlichen Mitteln angefallen. Das waren wahrscheinlich Notoperationen, weil sie ziemlich scheiße aussieht.
Die drei Haare von Merz sind teuer: Ein Bericht präzisiert Kosten von 12.501,30 Euro innerhalb von nur drei Monaten. Eigentlich sieht seine Frau recht patent aus. Wenn ihr Klingbeil mal einen Haartrimmer schenken würde, könnte sie das selbst in die Hand nehmen. So ein Ding kostet einmalig zwischen 12 und 320 €.
Berlin ist ein Jahrmarkt der Eitelkeiten und Finanzgenie Klingbeil verliert die Kontrolle über seinen Job.

Die Kritik am Aussehen von Frau Bas und Frau Merkel teile ich völlig. Für die Ausgaben selbst aber habe ich Verständnis. Die Dominanz der visuellen Medien auch in der politischen Berichterstattung – keine Nachricht ohne Bild – bedeutet, dass das Aussehen eines Politikers (d/m/w) fast wichtiger geworden ist für seine Popularität als sein Wirken. Dem kann sich kaum einer entziehen.
Bei der allgegenwärtigen KI würde ich es als Einsteiger mal mit dem Gegenteil versuchen: Unrasiert, Kratzer an den Händen durch Inspektionen in der Landwirtschaft, blaue Flecke in der Werkzeugmaschinen Firma geholt, Schuhe kaputt. Kostet null, dazu proletarischen Klartext im Parlament und die AfD kann einpacken – der nächste Kanzler steht fest. Wetten?