Frau Engels hat sich relativ gut geschlagen

Wenn man mit den letzten Plätzen von 2019 bis 2023 vergleicht, ist ein drittletzter Platz beim ESC ganz gut. Denn auch 2015 bis 2017 wurden letzte Plätze erobert. Jendrick hatte mit „I dont feel hate“ ganze drei Punkte eingesammelt oder Levina mit „Perfect Life“ 6 Punkte. Frau Engels (ehem. Lombardi) bekam wenigstens 12. Da ist schon so eine Art Bodenbildung erfolgt, wen man das als Chart aufzeichnet.

Bei der Punktvergabe kommt es immer auch ein bißchen darauf an, wie unbeliebt ein Land ist. Deutschland ist seit der Außenwirkung von Annalena und Friedrich in einigen anderen Ländern so beliebt wie stinkender Fußpilz. Wirklich völlig spontane Bemerkungen wie die des Kanzlersimulators über Brasilien kommen eben nicht gut an.

Ich habe mir Belem per Street View angesehen, und wenn man mit Berlin vergleicht ist es architektonisch und landschaftlich interessanter. Es ist auch sauberer und aufgeräumter, aber da gehört nicht viel dazu. Merz hat Geschmacksverirrung und ist schwer gestört, wenn er das verdreckte und langweilige Berlin besser findet.

Im vergangenen Jahr hatte Deutschland mit zwei ungarischen Interpreten (Abor és Tynna) beim ESC übrigens 151 Punkte bekommen, was für einen mittleren Rang reichte. Mit kompetenter Entwicklungshilfe schafft es Germany noch.

Um unsere Reputation im Ausland zu verbessern, sind viele kleine Schritte nötig, zuerst ein Rücktritt von Merz.

Beitragsbild aus Zellerzeitung. Heute: Wärmste Eisheilige seit Beginn der Aufzeichnungen