Die Steuern von Januar bis Mai
Über fünf Monate gleichen sich Zufälle und Einmaleffekte aus. Man kann über Steuereinnahmen ins Getriebe der Volkswirtschaft sehen. Aufschlußreich sind die Umsatz- und Ertragssteuern.
Bei einer Inflation von rund 4 % kann man davon ausgehen, daß die Steuereinnahmen um 4 % steigen müssen, wenn die Wirtschaft stagniert. Die Gemeinschaftssteuern sind um 3,3 % gestiegen, die Bundessteuern sind um 6,6 % gefallen und die Ländersteuern sind um 16,4 % eingebrochen.
Die Körperschaftsteuer ist um 9,7 % gefallen, das heißt, daß die Kapitalgesellschaften 9,7 % weniger Gewinn ausgewiesen haben, als im Vorjahr. Die veranlagte Einkommenssteuer ist um 2,1 % gefallen. Die Umsatzsteuer hat um 3,3 % zugelegt, was unter der Inflationsrate liegt.
Man muß kein Wirtschaftsweiser sein, um zu erkennen, daß die deutsche Wirtschaft inflationsbereinigt deutlich schrumpft. Die Gewerbesteuerumlage ist um 5,7 % gesunken, was auch nicht auf steigende Gewerbeerträge schließen läßt.
Die faulen Früchte der Merkel- und der Scholzregierung fallen jetzt vom Baum der Erkenntnis. Merz wird grad aus dem Paradies der gefakten Wirtschaftsprognosen vertrieben. Die Profiteure des Wokismus werden in nicht allzuferner Zukunft – wie die geschädigten Bürger leider auch – ihr Brot im Schweiße ihres Angesichts verdienen müssen.
