Als wenn der Russ in 20 Minuten auf dem Kurfürstendamm wär

1984 rechnete Udo Lindenberg mit dem russischen Einmarsch und hunderte Konzertbesucher waren begeistert.

42 Jahre später: Millimeter um Millimeter kämpft sich der Russe durch den Donbass. Derweilen fliegen Drohnen und Hyperschallraketen hunderte Kilometer durch die Luft und sprengen Waffenlager, Raffinerien, Kraftwerke und Rüstungsbetriebe.

Daß der Russ im T34 in Deutschland einrollen wird, ist eine Geschichte aus Meister Nadelörs Märchenwald. Panzer werden heute abgeschossen wie Papierblumen auf dem Rummel. Trotzdem produziert Rheinmetall weiter gepanzerte Fahrzeuge in großer Zahl und der Bund nimmt sie ab. Eine Folge geschickter Lobbyarbeit von MASZ, die ja Vorsitzende des Aufsichtsrats des Panzerbauers Rheinmetall ist?

Die AI dazu: Panzer sind im Ukraine-Krieg weiterhin unverzichtbare, aber extrem gefährdete Werkzeuge für Durchbrüche und die Verteidigung. Sie liefern die nötige Feuerkraft und den Schutz, um Infanterie zu unterstützen, stehen jedoch durch Aufklärungs- und FPV-Drohnen, Artillerie sowie dichte Minenfelder unter massivem Druck. Beide Seiten erleiden immense Verluste an schweren Fahrzeugen, was zu ständigen Nachschub- und Reparaturbedarfen führt. Zusätzliche Käfige, Schutzeinrichtungen oder aktive Abwehrsysteme wie das russische Arena-M verlängern die Überlebenszeit im Gefecht nur begrenzt. Rußland und die Ukraine sollen insgesamt 20.200 gepanzerte Fahrzeuge verloren haben.

Der Eisenerzpreis ist etwas gesunken, weil es soviel Schrott gibt.

Für den verwunderten Beobachter sind die Rüstungsaktivitäten der Bundeswehr nicht schlüssig. Friedrich Merz tut sich schwer mit dem Fortschritt. Er hat ja sogar die Kernkraft beendet.

Das Beitragsbild wurde illegal in Transnistrien aufgenommen.