Machtgerangel in Kijów
In der Ukraine eskalierte politische Unruhe, wie die Times of India berichtete. Tausende Demonstranten füllten den vierten Tag in Folge die Straßen von Kiew, nachdem Präsident Selenskyj Verteidigungsminister Mychajlo Fjodoroff entlassen hatte. Sie trugen ukrainische Flaggen und Transparente mit der Forderung nach dessen Wiedereinstellung und dem Rücktritt von Oberbefehlshaber Aleksander Syrsky. Die Indian Times berichtet:
Gewöhnlich gut informierte Kreise vermuten, daß Zelensky seinen beliebten Konkurrenten Fedoroff loswerden wollte, als er ihn als Verteidigungsminister entließ. Das erinnert an die Entfernung des ebenfalls beliebten Oberbefehlshabers Zaluzhny, der 2024 als Botschafter nach London wegbeordert wurde.
Als Notbremse hat Zelensky auch den äußerst verhaßten Oberbefehlshaber Syrsky rausgeschmissen. Die Jugend versprach sich vom Technikfreak Fedoroff mehr Überlebensschancen, als vom Schlächter Syrsky. Darum geht es bei den Demos.
Es gibt zwei Krankheiten, an denen Staaten laborieren und manchmal sterben: Verkrustung und Überdehnung. Die Ukraine ist genauso malade wie Berlin oder Moskau.
Beitragsbild aus der Zellerzeitung. Heute ZDF-Fernsehrat kritisiert Ausladung von Hammerbande aus dem Fernsehgarten.

In der Zone musste man Westfernsehen schauen, um die Wahrheit zu erfahren.
Heute muss man dafür „Times of India“ bemühen.
Aber Hoffnung ist in Sicht, die Amerikaner wollen die verloren gegangene Meinungsfreiheit und -vielfalt in Europa wieder herstellen.
Das muss man auch glauben wollen.
Haben die Ukrainer nicht unsere Demokratie?
Seit Wochen wird uns von den Leitmedien eingetrichtert, das Selenski und seine Schergen diesen Krieg gewinnen könnten.
Herr Prabel: Syrski ist nicht zurückgetreten sondern abgesetzt worden! Hat der Koksclown etwa bei Nagelsmann und Tuchel abgekupfert? Wenn man so erfolgreich ist, warum muss man dann den Vater des Erfolgs absägen bzw. als Minimalaussage: dessen Rücktritt akzeptieren? Ergibt irgendwie keinen Sinn.
Randbemerkung: Der Potentat von Baku hat öffentlich eingeräumt, das es in selbiger Stadt ein informelles Treffen zwischen deutschen und russischen Vetretern gab. Mit an Bord: Pofalla!
Ich befürchte, daß dem Haifischbeckens allmählich das Futter ausgeht.