Der besorgte Bürger und die Drohnen
„Unsere Demokratie“ kann sich vor der neuen Gefahr aus der Luft nicht schützen, egal ob die Explosion auf dem Flugfeld Schkeuditz durch Dilettantismus verstolpert wurde oder ob es sich um ein absichtliches Versagen, also um eine Drohung handelte. Oder ob es sogar eine False Flag war.
Viel relevanter ist die Frage, ob ich als besorgter Bürger etwas tun kann, um mich selbst zu schützen. Ich gehe schon seit Jahren ohne Funktelefon aus, so daß ich nicht so leicht verortet werden kann. Eins meiner Fahrzeuge hat kein Navi, kein Radio und keine elektrische Vorrichtung dafür. Auch das macht meine Auffindung im Gelände schwerer.
Es ist sicher zweckmäßig den Ort häufig zu wechseln, ohne das zu kommunizieren. Reiseberichte sollte man immer erst nach der Rückkehr posten. Das ist auch für die Einbruchssicherheit besser.
Das Dachgeschoß darf man nicht bewohnen. Über dem Wohngeschoß sollte sich eine Stahlbetondecke befinden. Das Kellergeschoß – auch unter einer Stahlbetondecke – sollte keine Fenster und massive Betonwände haben. Das hilft schon mal gegen kleinere Flugkörper. Gegen professionelle Geschosse ist das natürlich weiße Salbe.
Auf Youtube kann man sich die letzten Momente von Sinwar ansehen. www.youtube.com/shorts/SWzWBGCEQ1k?feature=share. Die Bauweise der Sitze arabischer Effendis ist mehr auf Repräsentation, als auf Security augerichtet, wie man hier sieht. Ich hatte vor Ort mehrere kleinere Paläste besichtigt und war von der laveden Ausführung gerührt.
Das Reservoir möglicher Feinde ist groß: Erboste Nachbarn, Nichtregierungsorganisationen im Auftrag von politischen, religiösen oder wirtschaftlichen Großgebilden, Geheimdienste, Kriminelle mit pekuniären Interessen und Verrückte.
Das folgende Video gibt Einblicke in die Abwehr:
Für den Privatmann ist jeglicher aktive Schutz derzeit verboten. wir dürfen aktive Abwehrmittel wie Störsender oder Abschüsse nicht einsetzen, da dies in Deutschland einen illegalen Eingriff in den Flugverkehr und das Fernmeldegeheimnis darstellt. Erlaubt sind passive Detektionsgeräte, die Funksignale oder die Anwesenheit einer Drohne nur wahrnehmen, ohne sie zu stören.
Der Gesetzgeber ging bisher nicht von angreifenden Kampfdrohnen aus, sondern lediglich von Beobachtungsdrohnen. Er hat den Ernst der Lage offensichtlich nicht capiert.
Eine Kijówer Hausfrau hatte angeblich eine moskowitische Drohne von ihrem Balkon aus mit dem Wurf einer Gemüsekonserve außer Gefecht gesetzt, wie es die Medien aus Meister Nadelörs Märchenwald berichteten. Besser wäre ein Schrotflinte gewesen.
Beitragsbild: B. Zeller aus ZZ. Heute: EU verbietet Verteilersteckdosen

Wer glaubt, dass diese Drohne in Leipzig, die angeblich dadurch außer Betrieb gesetzt wurde, dass sich ein beherzter aber lebensmüder Busfahrer trotz rotierenden Propellern auf sie draufschmiss, glaubt wohl auch an Weihnachtsmänner. Vor allem an solche zu Ostern. Bemerkenswert ist allerdings, dass Russland Drohnen herstellen kann, die etwa 2000 km weit fliegen können. Und das unbemerkt.
Die Drohnenbombe oder Bombendrohne ist doch von hiesigen eingeschleusten Russkis mithilfe einer alten Dose Soljanka gebaut und von direkt am Zaun geflogen worden, las ich.
Militärische Phantasie in Ehren, aber ich vermute stark, daß Weimar uU nicht im Fokus des russischen Generalstabes liegen und würde einen Gang runterschalten. Unsere Smartphones zB sind weniger für sibische Bomberflotten von Interesse, eher für private Kommunikation oder zB medizinische Notlagen.
Ich hätte nicht nur die Russkis im Verdacht. Auch die Mullahs und die Ukrainer. Der Feind steht auch im eigenen Land. Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert, wenn einige Bundestagsabgeordnete mit Drohnen basteln.
Wenn einige Bundestagsabgeordnete mit Drohnen basteln wird das zumeist in nicht flugfähigen Tanzdrohnen, abgesprengten Extremitäten und dem Mehrverbrauch von synthetischen sowie natürlichen Drogen enden. Die Abwasserwerte in Berlin Zentrum sprechen da jetzt schon Bände.
Wenigstens wäre während der Bastelstunden der Straßenverkehr etwas sicherer.
Bundestagsabgeordnete werden gottseidank sowas kaum hochkriegen, dafür gibt es weltweit skrupellose Fachleute. Was mir noch durch den Kopf ging – Ort / Zeit / handwerklicher Pfusch / cui bono / mediale Wirkung – man kommt ins Grübeln.
NB zur Bezeichnung „Rußland / die Russen“. Bis heute in D üblich, mit ablehnendem Unterton. In Rußland selber – Российская Федерация – wird dagegen Wert auf den Vielvölker – Status gelegt. R. ging als größter Unionsstaat aus der Sowjetunion hervor, einer der Siegermächte im WKII, wo D kapitulierte. Deshalb brauchen wir heute nicht in Sack und Asche gehen, doch eine en passant Kriegserklärung unserer Völkerrechtlerin muß auch nicht unbedingt sein. Es reicht (als Erinnerung an Bismarck) etwas mehr Nüchternheit: keine Freundschaft, aber Interessen und deren Ausgleich. Amen
Ich möchte dazu anmerken, das Japan als auch die BRD gemäß geltendem Völkerrecht nach wie vor der Feindstaatenklausel unterliegen.
Die bekloppte Trampolina hat davon natürlich keinen blassen Schimmer. Dummerweise muss die ab September irgendwo untergebracht werden.