Ein Unternehmen, das rechtzeitig geflüchtet ist

Häufig wird über die europäischen Betriebe der Stahlbranche berichtet, die von der CDU in Person von VdL lustvoll zu Tode gequält werden. Nicht ohne ihr Dahinsiechen mit Milliarden zu verlängern. Es erinnert alles an die Endstation im Roman 1984, wo die Todeskandidaten reichlich Alkohol bekamen.

Wenn man die italienischen börsennotierten Firmen durchgeht, stößt man auf Tenaris S.A. Tenaris ist ein weltweit führender Hersteller von nahtlosen und geschweißten Stahlrohren sowie zugehörigen Dienstleistungen. Das Hauptgeschäft des Unternehmens richtet sich an die globale Energie- und Erdölindustrie (insbesondere Öl- und Gasbohrungen) sowie an den Auto- und Kraftwerksbau.

Kernprodukte sind Ölfeldrohre (OCTG): Rohre für Bohrungen, Verrohrungen und Stabilisierungen von Bohrlöchern. Leitungsrohre: Rohre für den Transport von Öl, Gas und anderen Medien. Hochfeste Rohre für Tiefseebohrungen, die Automobilindustrie und den Maschinenbau.

Europäische Produktionsstandorte befinden sich vor allem in Italien und Rumänien. Nordamerika: Starke industrielle Präsenz in Texas, Arkansas, Louisiana Calgary und Edmonton. Südamerika: Neben Argentinien gibt es Fertigungsstätten in Brasilien, Kolumbien und Ecuador. Naher Osten & Asien: Bedeutende Gewinde- und Fertigungswerke in Saudi-Arabien und Indonesien.

So kann man mit Energiekosten und Zöllen nicht fertiggemacht werden.

35 % des Umsatzes werden in den Staaten gemacht, 25 % in Asien und im Pazifik, 13 % in Kanada und Mexico, 11 % in Argentinien, 9 % im restlichen Südamerika, und 7 % in Europa.

Die Marktkapitalisierung beträgt 25 Mrd, € (zum Vergleich Salzgitter mit knapp 3 Mrd. € oder Thyssenkrupp mit knapp 8 Mrd. €). Die Dividendenrendite beträgt 4,45 %, das KGV knapp 15. Es gibt eine ausgeglichene Bilanzhistorie. Das Verhältnis zwischen Gewinn und Umsatz liegt bei 16 %. Man kann auch in der Stahlbranche pumperlgesund sein,

Die Betriebe der deutschen Stahlbranche gehören zu den Fußkranken der neuen Völkerwanderung und laufen aber mit beim Todesmarsch in die Dekarbonisierung.