Braucht man eigentlich Kühltürme?
Immer wenn die Dinger gesprengt werden, glänzen die Augen von Friedrich Merz, Robert Habeck und Markus Söder. Wieder ein Kernkraftwerk, das nicht reaktiviert werden kann. Aber ist das wirklich so?
CSU-Chef Markus Söder hat bei der Sprengung der Kühltürme des Kernkraftwerks Gundremmingen zugeschaut. Das Video, wo man sieht wie er sich freute, wurde inzwischen weggemacht. Die Sprengung der beiden Kühltürme im schwäbischen Gundremmingen fand im Oktober 2025 statt. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass Söder persönlich an der Sprengung von Kühltürmen im Sinne einer aktiven Handlung beteiligt war, wie in manchen Social-Media-Kommentaren spekuliert wurde. Er ist je kein Sprengmeister und würde sich bei der Anbringung von Dynamit wohl schwertun.
Daß man Kühltürme braucht ist natürlich Quatsch. Kraftwerke kann man auch ohne Kühltürme betreiben, Man braucht nur mehr Kühlwasser, weil bei der Verdunstung mehr Wasser verloren geht.
Man kann Flußwasser von größeren Flüssen oder von Seen für die Kühlung verwenden, man kann auch Kühlbecken bauen. Alles schon dagewesen. Flüsse, Seen und Kühlbecken können die regierenden Vandalen nicht so einfach sprengen.
Man kann die Wärme auch nutzen, um zu heizen, sog. Kraft-Wärme-Kopplung. Merz, Söder, Habeck und die ganze Nationale Front freuen sich bei den Sprengungen zu früh.

Also : Diese “ neuen SMR “ brauchen solche Kühltürme nicht mehr !
Die deutschen Flüsse führen zu wenig Wasser, um ganzjährig die Kondensatoren der Dampfturbinen zu bespülen. Zwar wäre dies mengenmäßig noch möglich, temperaturmäßig aber nicht. Das linksgrüne Stichwort von den „gekochten Fischen“ und der „Algenpest“ ist wohlbekannt.
Andererseits ist auch den Kühltürmen eine sog. maximale Schwadenlänge vorgegeben, wegen „Verdunkelung“ und „Wolkenbildung“ – eine weitere linksgrüne Schikane.
Thermodynamisch gesehen ist aber der Dampf im Kernkraftwerk wesentlich kälter als in einer gleichgroßen Kohleanlage (rd. 300 vs. 630 Grad), sodaß der Ersatz der Kühltürme durch heutige Zellenkühler problemlos möglich erscheint. Die rd. 2GW (thermisch) des neuen Blocks 9 in Mannheim kommen mit einem 10er-Zellenkühler für die Sommermonate aus.
Zur Kraft-Wärme-Kopplung wird nicht das Kühlwasser genutzt, sondern aus einer sog. Entnahmeturbine ausgekoppelter Dampf. Das Fernheizwasser hat ca. 120 Grad.
NB: Mit dem Wegsterben der Boomer müssen sich auch die Schikanierbehörden jeglicher Art notwendig verkleinern, ebenso die Überwachungsstellen für den ganzen Quatsch. Das ist der linksgrün beklagte „Fachkräftemangel“, der durch Neger & Araben sicher nicht behoben werden kann.
Also Fische gehen nur mit Kühltürmen. Eins ohne das andere geht nicht.
In Niederaußem wurden in einem Kühlturmbecken mal Forellen gezüchtet, das ist aber vorbei oder sogar verboten (kein Geschäftszweck der RWE).
Sonst befinden sich die Fische im Fluß und nicht im Kühlturm.
Sie haben recht Herr Prabel: Der Freizeitpark braucht keine eigenen Energieanlagen. Am Eingang Outdoorkram und gut is. Ansonsten geht überall in Sachen Kernenergie die Post ab, mengenmäßig und qualitativ (Diversifikation), natürlich auch bei den großen Einheiten mit ihren Kühltürmen (die mW weniger zur Kühlung als zur Kondensation der großen Dampfmengen gebraucht werden). Und was den Abriß angeht: Werfen Sie mal einen Blick auf die romantischen deutschen Landschaften. Gegen diese Kathedralen Industrieschrott ist die handvoll Kühltürme ein Fliegenschiß; deren Rückbau braucht Jahrtausende an Wind und Wetter. Schönen Sonntag noch!
Kühltürme sind doch eigentlich nur Beton-Hohlkörper. Die müssten doch ziemlich schnell wieder hingestellt werden können.
Ich wohne in der Nähe eines ehemaligen AKWs, dessen beiden Kühltürme 2024 weggesprengt wurden. Das gelang auch, ohne dass Söder anwesend war.
Ich habe es so verstanden, dass das Wasser des Mains nur um max. 1°C erwärmt werden durfte. Ein Problem war Niedrigwasser im Sommer. Es ist möglich, dass die fränkische Seenplatte auch deswegen angelegt wurde, um eine Versorgung des AKWs mit Wasser zur Kühlung in so einer Situation sicherzustellen. Den Winzern und Obstbauern flussabwärts war die Erwärmung des Flusswassers eher willkommen, hat das doch die Wirkung von Frösten im Frühjahr abgemildert (allerdings diese nicht verhindert).
Es war sogar mal geplant, die Abwärme zu nutzen (z.B. Gewächshäuser), was aber nie umgesetzt wurde.
Auch war mal geplant, das Gelände weiter zu nutzen und Strom mit einem Gaskraftwerk zu erzeugen. Das wurde aber aus Rentabilitätsgründen verworfen (weshalb ich nicht ganz nachvollziehen kann, weshalb man derzeit voll auf Gaskraftwerke setzt, und das, obwohl die Gaspreise inzwischen deutlich höher sind).
Die WeLT berichtet über Gedanken, Frankreich vom europäischen Verbundnetz abzutrennen oder jedenfalls die abgegebene Leistung (nach Restdeutschland) deutlich einzuschränken. Gegen entsprechende Zahlung würde natürlich alles wieder gut.
Als Separatist schlage ich vor, das Saarland, Rheinland-Pfalz und das linksrheinische NRW im Falle des Falles an Frankreich bzw. dessen Vasallen Benelux abzutreten („Cis-Rhenanische Republik“, Trikolore Grün-Weiß-Rot, sind eh schon die allzu passenden Landesfarben von Gen. Wüst), um in der Mitte die Strompreise stabil zu halten.