Ein Vorschlag für die Staatsspitze
Der Haushalt für den Bundespräsidenten und das Bundespräsidialamt beträgt 2026 rund 67,4 Millionen Euro. Das könnte man sicher auf ein Hundertstel reduzieren, wenn das repräsentative Amt durch einen AI-Robot ausgefüllt würde. Der künstliche Mann hätte zum Beispiel nicht den Makel, daß er vor Amtsantritt in einer linksradikalen Institution tätig wäre, die von einer fremden Macht bezahlt würde.
Vielleicht könnte man ihm nach Adlershofer Art die Gestalt eines Uhus geben.

Die launigen Reden des Staatsoberuhus – nach denen ein Ruck durch den Märchenwald gehen könnte – würde man aus dem AI-Fundus von Karl Dall (1941 – 2020) rauskopieren:
Zur Politikverdrossenheit: „Demokratie ist, wenn man sich aussuchen darf, von wem man verarscht wird – aber Hauptsache, das Bier ist kalt.“
Zur politischen Partizipation: „Ich gehe nur wählen, damit die beim Wahllokal nicht denken, ich bin schon tot.“
Zur Debattenkultur: „In der Demokratie darf jeder seine Meinung sagen. Zuhören tut die Meldestelle.“
Beitragsbild aus der Zellerzeitung. Heute: Friedrich Merz: Wenn die Zitrone ausgepreßt ist, brauchen wir eine neue.

Die Idee gefällt mir. Der chinesische Billig – Humanoide könnte 00:00 – 12:00 Uhr bei ALDI aushelfen und mit dem Mindeslohn seine Kosten komplett erwirtschaften (Abschreibung, Strom, Wartung, Miete für 2 x 2 m² Dachkammer, Internetanschluß), 12:00 – 12:15 bedeutsame Reden schreiben, 12:15 – 12:30 Nickerchen, 12:30 – 17:00 Öffentlichkeit, Kinder bespielen und 17:00 – 24:00 sinnvolle Arbeit / Forschung betreiben. Bellevue wird verkauft
und so weiter …