Hartes Defizit bei der Arbeitslosenverwaltung
Die WELT berichtete heute von mehr als 5 Milliarden Defizit der Arbeitsagentur in 2026. Zunächst werde der Bund Kredite geben, später sei zu befürchten, daß die Alo-Beiträge steigen. Hohe Rücklagen der Behöde seien durch die teils illegale Kóronapraktik von Dr. M. aufgezehrt worden.
Die WELT erwähnte ablehnende Stellugnahmen der SPD und der Gewerkschaften zu Reformen, nicht aber die Vorschläge der Opposition. Ich möchte sie hier mal ergänzen:
Die AfD fordert die vollständige Abschaffung der Bundesagentur für Arbeit. Ihre Aufgaben sollen stattdessen auf kommunale Jobcenter übertragen werden. Die Partei kritisiert die hohen Verwaltungskosten der Behörde und fordert bei der Finanzierung drastische Einsparungen sowie eine strikte Abkehr von Steuerzuschüssen.
- Abschaffung der Behörde: Die Bundesagentur für Arbeit soll aufgelöst und die Vermittlung dezentral von den Kommunen organisiert werden.
- Finanzierung der Leistungen: Das System soll sich wieder rein über Beiträge finanzieren, wobei die AfD fordert, die Bezugsdauer des beitragsfinanzierten Arbeitslosengeldes (ALG I) an die tatsächlich geleisteten Beitragsjahre zu koppeln.
- Kritik am Bürgergeld: Die Partei fordert die ersatzlose Abschaffung des steuerfinanzierten Bürgergeldes, welches durch eine niedrigere „aktivierende Grundsicherung“ oder reine Sachleistungen ersetzt werden soll
Ich möchte hier noch einige persönliche Erfahrungen einflechten: In den 90ern habe ich mich beim Amt öfter mal nach Bewerbern für freie Stellen erkundigt. Ich hatte den Eindruck, daß die guten Bewerber an gute Freunde vermittelt werden.
Nach den Diskriminierungsgesetzen habe ich nur noch über Kontakte der eigenen Mitarbeiter neue Leute eingeworben, um mir den Streß mit Anzeigen, Rechtsanwälten und NGOs zu versparen. Das hat übrigens den Effekt, daß man bessere Mitarbeiter bekommt, als vom Amt. Aus meiner Sicht kann das Amt als Arbeitsvermittler weg, als Zahlstelle erfüllt es natürlich einen Zweck, wenn jemand unverschuldet plötzlich den Job verliert.
Das folgende Video zeigt die Bemühungen des amtlichen Dschungels für moderne Qualifikationen etwas artgerechtes zu finden.

Angst vor der eigenen Courage? Statt einer viele Verwaltungen?? Die Lösung haben Sie doch schon beschrieben: Privater Arbeitsmarkt, persönlich oder durch spezialisierte private Firmen mit Erfolgsbeteiligung. Sogar das berliner Personal würde passendes finden. Damit schließe ich meine revolutionäre Tüte wieder.
Was passt denn zum Berliner Personal? Soziologen und Genderisten bevölkern doch jetzt schon alle Schaltstellen und Parlamente. Hinzu kommen die Nichtskönner und Tagediebe. Die sind über NGOs aber auch schon versorgt. Woran denken Sie also? An Nachgeburten?
„Woran denken Sie also?“
Der gemeine Deutsche kann ohne bürokratische Verwaltung, Polizei, Fernsehen etc. pp nicht leben. Wie über die Straße gehen ohne Beschilderung, Wasser trinken (CeOzwei!), Gehacktesbrötchen (MHD?), aufm Klo (wieviel Papier) oder im Bett – ohne notarielle Papiere. Würde er morgen ohne diese Hilfen aufwachen – er wüßte nicht mal, wie er sich umbringen soll.
Beamte halt ! Auch Wilhelm II und der GröFaZ sind diese Verwaltungs-Fachkräfte nicht losgeworden. //°o°\\_
Arbeitslosenvermittlung durch die Gemeinden halte ich ehrlich gesagt für eine völlig beknackte Idee, denn die allerwenigsten arbeiten in der Wohngemeinde. Das mag vielleicht für ein paar Putzfrauenjobs ein Stück weit funktionieren, aber für alles andere, ernsthaft Geld bringende, muß man sich üblicherweise in die Nachbargemeinde oder noch ein Stück weiter weg bewegen. Auch halte ich das für eine Überforderung der Gemeinden, sich extra jemanden zu halten, der alle Branchen und Stellen im Blick behält. Also wissenSe, nä. Dat würd nüscht.
Schon der Begriff „Arbeitslosenvermittlung“ lenkt die Aufmerksamkeit zu einer Verwaltung / Bürokratie. Wenn man sich davon (nur gedanklich, für einen Moment) mal frei macht: Es gibt keine A., der Bürger sucht Arbeit / der Unternehmer Arbeitskräfte, eine typische Situation freier Märkte, für private / echt erfolgsorientierte(!) Vermittler. Ich will das hier nicht weiterspinnen, nur noch den wichtigen Aspekt ansprechen wieviel mehr netto von brutto dabei dem selbstverantwortlichen Bürger bliebe.